EZB-Studie Fußball-WM lenkt Aktienhändler ab

In einem Land, dessen Nationalelf gerade ein Weltmeisterschaftsspiel bestreitet, verlangsamt sich der Börsenhandel deutlich - die getätigten Geschäfte nehmen im Schnitt um 45 Prozent ab. Das hat eine EZB-Studie ergeben.
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WM-Fußballspiele Einfluss auf Handel und Preisbildung an den Börsen. Quelle: dpa

WM-Fußballspiele Einfluss auf Handel und Preisbildung an den Börsen.

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Frankfurt/MainDie Spiele während einer Fußball-Weltmeisterschaft haben einer Studie zufolge großen Einfluss auf Handel und Preisbildung an den Börsen. In einem Land, dessen Nationalmannschaft gerade ein Weltmeisterschaftsspiel bestreitet, verlangsamt sich der Handel an der Börse zum selben Zeitpunkt deutlich - die getätigten Geschäfte nehmen im Schnitt um 45 Prozent ab, das Volumen sinkt um 55 Prozent, wie eine am Montag von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichte Studie zeigt. Die Autoren untersuchten den Handel an 15 Börsen während der WM in Südafrika 2010.

Nicht nur das Spiel selbst, auch der Spielverlauf ist am Börsengeschehen abzulesen. Fällt ein Tor, dann geht die Zahl der Geschäfte um weitere fünf Prozent zurück. Die Ablenkung der Händler an den Börsen sorgt für eine veränderte Preisbildung, heißt es in der Studie weiter. Marktinformationen haben in der Zeit eines Spiels der jeweiligen Nationalmannschaft einen um 20 Prozent geringeren Einfluss. Die nächste Fußball-Weltmeisterschaft findet 2014 in Brasilien statt.

Die Original-Studie gibt es hier.

  • afp
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2 Kommentare zu "EZB-Studie: Fußball-WM lenkt Aktienhändler ab"

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  • Es verwundert nicht, dass die EZB derartige Studien in Auftrag gibt. Seriöse Geldpolitik ist von dieser Bad-Bank schon lange nicht mehr zu erwarten.

  • Hoffentlich reißt die Pleite der Griechen diesen Handlangern bald so richtig den A**** auf!
    Wer braucht solche Studien?

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