Fed-Vize Stanley Fischer Stresstest für Schattenbanken gefordert

Stanley Fischer, Vizechef der US-Notenbank, will Stresstests für Schattenbanken. Hedge- und Geldmarktfonds, Börsenhändler und Stiftungen sollen so künftig reguliert werden. Als Vorbild dient die britische Notenbank.
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Stanley Fischer, Vizechef der US-Notenbank, fordert einen Stresstest für Schattenbanken. Vorbild ist die britische Notenbank. Quelle: Reuters
Stanley Fischer.

Stanley Fischer, Vizechef der US-Notenbank, fordert einen Stresstest für Schattenbanken. Vorbild ist die britische Notenbank.

(Foto: Reuters)

Stone MountainZur Regulierung der Schattenbanken könnten nach Ansicht des stellvertretenden Chefs der US-Notenbank Fed, Stanley Fischer, Kapitalregeln eingeführt werden. Auch Stresstests könnten ein Instrument sein, sagte Fischer am Montag.

Als Vorbild nannte Fischer die britische Notenbank und ihr Komitee zur Finanzstabilität. „Die Bank of England macht das sehr gut. Die Fed könnte in diese Richtung tendieren“, sagte Fischer.

Zu den Schattenbanken zählen Hedge- und Geldmarktfonds, spezielle Börsenhändler und andere Investment-Vehikel wie etwa Stiftungen. Sie gelten als riskant für das finanzielle Gleichgewicht weltweit, wenn sie wie klassische Banken Geld einsammeln und Kredite vergeben.

Sie sind anders als Kreditinstitute allerdings nicht reguliert. Die internationalen Finanzaufseher hatten im vergangenen Jahr von Großbanken dickere Kapitalpuffer gefordert.

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