Geldanlage Deutsche scheuen das Risiko

Wenn es um die Anlage von Geld geht, sind Deutsche Angsthasen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage vom Bundesverband deutscher Banken. Die wenigsten Anleger zeigen Risikobereitschaft – obwohl die sich langfristig lohnt.
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Fest verzinsliche Papiere bringen langfristig nur niedrige Renditen. Aktien und Fonds sind risikoreicher, bieten aber die Chance auf einen größeren Gewinn. Quelle: gms

Fest verzinsliche Papiere bringen langfristig nur niedrige Renditen. Aktien und Fonds sind risikoreicher, bieten aber die Chance auf einen größeren Gewinn.

(Foto: gms)

BerlinDeutschlands Anleger scheuen das Risiko. Einer am Freitag vom Bundesverband deutscher Banken veröffentlichten Umfrage zufolge sagten 63 Prozent, sie könnten sich „gar nicht“ vorstellen, bei künftigen Geldanlage ein höheres Risiko einzugehen, um möglicherweise eine höhere Rendite zu erzielen. Weitere 28 Prozent antworteten auf diese Frage mit „eher nicht“, nur neun Prozent mit Ja.

Die meisten deutschen Anleger (35 Prozent) bevorzugen Tagesgeld oder Festgeld (25 Prozent) – beides sichere Anlagen, die wegen der historisch niedrigen Zinsen jedoch wenig abwerfen, wie der Bankenverband (BDB) erklärte. Nur 18 Prozent der Anleger bevorzugen der Umfrage zufolge Aktien; diese seien zwar risikoreicher, brächten als langfristige Geldanlage aber im Schnitt auch mehr Rendite.

Vorsicht sei „grundsätzlich nicht verkehrt“, erklärte BDB-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer. Sie führe aber dazu, dass die Anleger derzeit unter den niedrigen Zinsen besonders litten. Mit der Wertentwicklung ihrer Anlage seien sechs von zehn Anlegern (58 Prozent) in diesem Jahr unzufrieden, ergab die Umfrage.

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2 Kommentare zu "Geldanlage: Deutsche scheuen das Risiko"

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  • Wir Deutsche sind keine Angsthasen sondern Dummköpfe ! LV, Riester, Sparbuch (ca. 2 Bio) sind alles andere als sicher, aber die Masse hat halt null Ahnung. Da Guthaben gleichzeitig auch Schulden sind und unser Geldsystem mehr oder weniger ungedeckt ist, ist solch ein Anlegeverhalten hochriskant und ohne Diversifikation.

  • Wenn eine K+S so runtermanipuliert wird von den Hedgefonds,dann kann ich verstehen dass keiner Lust auf Aktien hat.nach diesem 50% dieses Jahr muss sie wieviel steigen um auf das Ausgangsniveau zu kommen? 50% oder 100%? na dann viel spass mit 5 Jahre totem Kapital.

    Anlage à la Kostolany ist hinüber...man darf ja kaum länger als 30 minuten mitspielen bevor ein Kurs wieder heruntergescalpt wird

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