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Geldanlage und Dax-Jahreshoch Angst vor Verlust macht Sparer blind

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Angst und Unwissen sind bei der Geldanlage fatal

Sparen unerwünscht: Grundregeln für den Einstieg in die Aktienanlage

In der aktuellen Niedrigzinsphase ist das besonders tückisch, denn die risikoscheuen Anleger sind am stärksten betroffen und tragen so das höchste Risiko. „Die aktuell wieder leicht anziehende Inflationsrate in Europa ist für die Europäische Zentralbank zwar ein Grund zur Freude, den Sparern wird damit aber endgültig der Boden untern den Füßen weggezogen“, sagt DSW-Experte Tüngler. 

Doch bewusst ist ihnen dieses Risiko oft nicht. Denn das Verständnis für das Verlustrisiko in ihrem Depot ist bei der Hälfte der Privatanleger schlecht. Das zeigte eine aktuelle Umfrage von YouGov im Auftrag des digitalen Vermögensverwalters Scalable, für die 2000 Menschen befragt wurden und die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Die Sensibilität für Verlustrisiken hat sich durch das Brexit-Votum sogar nochmal erhöht. Trotzdem würde mehr als die Hälfte der Privatanleger demnach gerne stärker am Kapitalmarkt investieren, doch die Angst vor Verlusten bremst sie.

Doch was tun? Erik Podzuweit, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Scalable Capital, ist überzeugt: „Wir haben kein grundlegendes Problem mit der Kapitalmarktkultur in Deutschland. Wir haben vielmehr ein Problem mit den bestehenden Angeboten“, sagt er. „Sie gehen in der Regel an den Bedürfnissen der Anleger vorbei. Die Finanzbranche muss hier endlich umdenken.“ 

Die Umfrage zeigt in der Tat, dass ein wesentlich Grund für die Zurückhaltung deutscher Anleger liegt auch in der intransparenten Kommunikation der Anbieter zum Thema Risiko. So hat fast die Hälfte der Befragten ein relativ schlechtes oder sogar sehr schlechtes Verständnis für das Verlustrisiko in ihrem Portfolio. 

Angst und Unwissen sind bei der Geldanlage fatal. „Damit verbauen sich diese Anleger selbst die Aussicht auf Rendite“, so Duchateau. „Sie gehen damit langfristig das größere Risiko ein, weil sie kurzfristig um jeden Preis Risiko vermeiden wollen.“ Dabei zeigen Studien immer wieder: Je länger der Anlagehorizont bei Aktien, desto geringer das Risiko. Und desto höher die Rendite.

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61 Kommentare zu "Geldanlage und Dax-Jahreshoch: Angst vor Verlust macht Sparer blind"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • [email protected] Das mit den Schiffen ist doch schon vor einem halben Jahr von mir geschrieben worden. Was solls, Sie bleinen halt arm. Schaun Sie mal das Alaska Öl.
    Die Kurslücke wird gerade geschlossen, mal sehen ob die Aktie kommt.

  • Nein, nein, Herr Behrends, machen Sie die Empfehlungen von diesem falschen Baron nicht schlecht! Er weiß immer ganz genau, wie gut etwas in der Vergangenheit gelaufen ist. Das ist seine Spezialität.
    Vielleicht verrät er uns auch mal die Lottozahlen von vergangenem Samstag. Ich bin sicher, sogar die kennt er!

  • @ Baron v. Fink

    Ihre Investments scheinen interessant, aber in höchstem Maße riskant zu sein.

    Ich habe mir Ihre BP Prudhoe Aktienempehlung mal vom Chart her angesehen. Okay, sie war bis vor Kurzem (Mai 2016) lag sie noch bei USD 11,00 und nun liegt sie bei rund 23,00 USD.

    Trotzdem ist immer noch zuviel Öl im Markt, weil jetzt nämlich weitere Akteure verstärkt dazukommen (iran) und auch die Saudis keine Anstalten machen ihre Ölproduktion zu drosseln ...

    Wer sagt überhaupt, wie BP Pruedhoe Öl fördert? Mit Fracking? Dann pfui Deibel.

  • ... kontaminiert natürlich ...

    "flächenmäßig größten Umweltskandal Deutschlands"

    Das wundert mich nicht im Geringsten, ist aber dennoch ein Riesen-Ärgernis, welches von untätigen Behörden und deren inkompetenten Beamten noch kaschiert wird. Alles im Sinne des Wachstumsgedankens! Egal wie, Hauptsache Wachstum; und sei es Minus-Wachstum, wofür dieser Fall bestens herhält.

    Kein Wunder bei 70 Jahren Blockparteien Geschacher (SPD+CDU).

    Deshalb wähle ich im Herbst 2017 AfD, auch wenn ich mir bewusst darüber bin, dass die Leute dort auch keine besseren Lösungen parat haben. Aber damit sich die Blödmänner der großen Volksparteien mal so richtig ärgern können, dass nun nichts mehr nach dem Motto "Business as usual" vonstatten geht ...

  • Herr Thomas [email protected] Sie doch ins Güllegeschäft ein, davon scheinen Sie etwas zu verstehen.

  • Hallo Harald,

    danke für den Hinweis mit dem Umweltskandal in BW.

    Ich meine, dass ich davon vor Kurzem im SWR BW gehört hätte. Es ist unglaublich, wie wir in diesem Land mithilfe untätiger Behörden sukzessive vergiftet werden.

    Man weiß nicht mehr was man dazu sagen soll.

    Oder vielleicht doch: Jetzt leben und solange wie es noch geht.

    Aber auch andere Regionen, namentlich die Niederlande und der gesamte Bereich der Bundesdeutschen Grenzregion zur Niederland ist bereits durch die intensiv betriebenen Schweineschlachtbetriebe und deren Gülle, die überall dort ausgesprüht wird, zutiefst dekontaminiert.

  • Golar Dynagas sind die Schiffe wie ich es schrieb plus 35% und 10% Dividende.
    Kohle ARLP SXCP AHGP Kurs plus 30% Dividende 7% und mehr.
    Gas Öl Alaska BPT und die kommt noch 10% Dividende.
    Leider wissen Sie nichts über Aktien, daher der kleine Unterricht als Sozialhilfe.

  • Bei Aktien und anderen Wertpapieren muss ich Gewinne versteuern, Verluste hingegen kann ich nur von gleichartigen Gewinnen abziehen. Der Staat greift also bei Gewinn in die Tasche, bei Verlust ist man jedoch der Depp. Und mit dem häufigen Auf und Ab an der Börse gibt es meist Verluste auf breiter Front, so dass wohl kaum Gewinne zum gegenrechnen vorhanden sind. Das ist der Grund warum ich keine Wertpapiere kaufe. Heisst nicht, dass ich das Geld ewig auf dem Konto liegen lasse.

  • Vom "flächenmäßig größten Umweltskandal Deutschlands" sprechen Experten angesichts der PFC-verseuchten Ackerböden in Mittelbaden.

  • Mal pleite Schiffsaktien, heute sind es pleite Energieaktien oder Kohleaktien. So wird man ein reicher Fink ... LOL

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