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Gemischte Aussichten für alternative Investments

„Aktien, Aktien, Aktien“, hieß bis März 2000 das Motto. Mit Dividendenpapieren war das meiste Geld zu verdienen. Die große Talfahrt kehrte die Verhältnisse aber um.

som DÜSSELDORF. Je stärker Aktien an Wert verloren, desto mehr Einfluss gewannen alternative Investments, weil sich mit ihnen Geld verdienen ließ. Die weiteren Aussichten für das laufende Jahr sind nach Ansicht der zehn größten deutschen Banken allerdings gemischt.

Gold: Physisches Gold und stärker noch Gold-Minen-Aktien profitierten von Konjunktursorgen und geopolitischen Risiken in den vergangenen Jahren. Angesichts des gegenwärtigen Weltwirtschaftsaufschwungs trauen die Experten dem Edelmetall aber keine weitere gute Entwicklung mehr zu. Bereits in den vergangenen zwölf Monaten hat sich der Goldkurs auf Euro-Basis deutlich ermäßigt.

Hedge-Fonds: Die neue Gesetzgebung und Zulassung in Deutschland dürfte die risikoreiche Anlageklasse nach Meinung der Analysten etwas beflügeln. Aufmerksam wurden Anleger auf Hedge-Fonds während der Börsen-Baisse, weil die Fondsmanager auf steigende und fallende Kurse setzen können.

Rohstoffe: Phasen anziehender Konjunktur beflügeln Rohstoffe. Der steigende Bedarf Asiens – China ist der größte Konsument von Kupfer, Zinn, Zink, Platin, Stahl und Eisenerz – lässt die Preise steigen. Nickel war 2003 doppelt so teuer wie 2002. Solange das Riesenreich seine Importe erhöht – davon gehen Experten aus –, dürften Rohstoffe weiter zulegen. Das gilt auch für Öl, dessen Preis entgegen der Vorhersagen nach Ende des Irak-Kriegs nicht fiel.

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