Global Wealth Report 2023: Das Vermögen der Reichsten der Welt ist gesunken
Die Zahl der Millionäre in Deutschland lag im vergangenen Jahr bei 2,6 Millionen.
Foto: E+/Getty ImagesFrankfurt. Das globale Vermögen der privaten Haushalte ist 2022 zwar gesunken, jedoch dürfte dies lediglich eine Episode bleiben. Denn für das laufende und die kommenden Jahre prognostiziert der Global Wealth Report der schweizerischen Banken UBS und Credit Suisse wieder deutliche Wachstumsraten.
Den Prognosen des Berichts zufolge war das vergangene Jahr eine einmalige Delle, in der Vorausschau der Schweizer wird das globale Vermögen in den nächsten fünf Jahren um 38 Prozent steigen und bis 2027 rund 629 Billionen Dollar erreichen. Die Experten rechnen damit, dass das Vermögen pro Erwachsenen bis 2027 weltweit auf 110.270 Dollar anwachsen wird, was einem Plus von 30 Prozent entspricht.
Dann wird es weltweit 86 Millionen Millionäre geben, während die Zahl der äußerst wohlhabenden Personen – der sogenannten Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI) – bis auf 372.000 gestiegen sein dürfte. Letzteres wäre ein Plus von 50 Prozent beziehungsweise 129.000 Personen. UHNWIs sind ultrareiche Personen mit einem Vermögen von mindestens 50 Millionen Dollar.