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Globale Erfolge von ETFs Indexfonds bilden nun auch Rohstoffe ab

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Aus Sicht der Anleger sind diese Produkte nicht nur deshalb einfach und interessant, weil sie sich durch Investments in diese Form der Kapitalanlage ohne großen Aufwand ein breit gestreutes Portfolio in allen führenden Aktienmärkten und allen führenden Industriezweigen aufbauen können. Anleger schätzen auch die Flexibilität; denn ETFs können an den Börsen wie Aktien und andere Wertpapiere auch täglich ge- und verkauft werden. Und dies zu vergleichsweise niedrigen Kosten.

Experten wie Deborah Fuhr von Morgan Stanley sind sich einig in ihrer Einschätzung, dass die Kosten von ETFs wegen des sich weiter intensivierenden Wettbewerbs in nächster Zeit noch stärker sinken werden. Die durchschnittlichen Gesamtkosten liegen bei den passiv gemanagten ETFs in Europa nach Berechnungen von Fuhr derzeit bei 44 Basispunkten im Jahr. Zum Vergleich: Aktiv gemanagte Aktien-Investmentfonds weisen in Europa für den Anleger im Durchschnitt eine Kostenbelastung von 120 Basispunkten im Jahr auf.

Es überrascht nicht, dass der globale Erfolg von ETFs auch die Terminbörsen zu verstärkten Aktivitäten animiert. Weltweit werden 94 Optionskontrakte und sechs Futures-Kontrakte auf ETFs gehandelt. Die weltgrößte Terminbörse Eurex hat acht Produkte – je vier Futures und Optionen – auf ETFs in ihrer Produktpalette. Diese Produkte beziehen sich auf führende europäische Aktienindizes wie den Dax, den DJ EuroStoxx50 und den schweizerischen SMI. Jetzt denkt auch die Chicago Mercantile Exchange – die größte Derivatebörse der USA – über die Einführung von Futures-Kontrakten auf die drei bekannten amerikanischen ETFs – Nasdaq-100 Index Tracking Stock, S&P 500 Depository Receipts und iShares Russell 2000 – nach. „Wir wollen zwei der erfolgreichsten Finanzinnovationen der vergangenen Dekade zusammenführen“, begründet CME-Chairman Terry Duffy diesen Schritt.

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