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Günstige Einstiegskurse Weltkonzerne im Sonderangebot

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Wer nicht mit Firmenverlusten rechnet, kann einsteigen

In der übrigen Wirtschaft allerdings – in der Industrie, dem Handel, den Technologie- und Energiekonzernen – deutet nichts darauf hin, dass sich die Geschichte wiederholt. Im Gegenteil: Die meisten Firmen blicken verhalten optimistisch nach vorne, Gewinneinbrüche und milliardenschwere Abschreibungen sind nicht in Sicht.

Dennoch ist die Mehrheit der Investoren skeptisch, wie die niedrigen Bewertungen belegen. Genau in diesem Zwiespalt liegt für den Aktionär eine große Chance. „Langfristig profitierten Anleger davon, Aktien dann zu kaufen, wenn sie unterdurchschnittlich bewertet sind“, sagt Jeff Hochman von der internationalen Fondsgesellschaft Fidelity.

Was banal klingt, erweist sich als schwierige Entscheidung. Wer erwartet, dass sich die Geschichte von 2008/09 wiederholt, sollte die Finger von Aktien lassen, selbst wenn sie billig erscheinen. Ihre Bewertungen würden steigen, wenn die Unternehmen ihr Eigenkapital durch Verluste und Abschreibungen verbrennen.

Wer hingegen mit einer stagnierenden oder gar weiter wachsenden Wirtschaft rechnet, der kann jetzt auf „Schnäppchen-Jagd“ gehen. Und selbst in einer Krise dürften Anleger profitieren – vorausgesetzt, sie haben einen langen Atem. „In den vergangenen Krisen 2002 und 2008 war es eine gute Strategie, konjunkturempfindliche Werte wie Autoaktien zu kaufen, sobald deren Kurse unter den Buchwert je Aktie gefallen sind“, sagt Hürkamp. Eine Erholung der Konjunktur hat regelmäßig wieder zu deutlich höheren Aktienkursen geführt.

Das Handelsblatt hat in den Unternehmensbilanzen und den Finanzdatenbanken weltweit nach Großkonzernen gefahndet, die an der Börse weniger kosten, als sie an Eigenkapital ausweisen. Das Ergebnis: In acht Branchen gibt es mindestens fünf solcher Großkonzerne. Sie erreichen alle einen Börsenwert von mindestens acht Milliarden Euro, die meisten deutlich mehr als zehn Milliarden Euro. Das war Voraussetzung für die Auswahl.

Schwellenländer sind im Ranking gut vertreten
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11 Kommentare zu "Günstige Einstiegskurse: Weltkonzerne im Sonderangebot"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Einerseits ja, andererseits nein! Man soll die Menschen diesbezüglich nicht unterschätzen. Ich muss oft mit schulisch dummen Leuten, schulisch wohlgemerkt, zusammenarbeiten. Trotzdem merken die meisten von ihnen, wenn sie verarscht werden, was diese Möchtegern-Werbegötter nicht kapieren, weil sie, wie leider die meisten Leute, denken, sie seien klug, alle anderen aber seien blöd.

  • Ich habe den Original-Titel etwas abgewandelt, der eigentlich so lautet: "Bitter they are, harder they fall", was ja im übertragenen Sinne ganz gut zu beiden von mir erwähnten Menschengruppen passt, wie diese Probeaufnahme erkennen lässt:

    http://www.youtube.com/watch?v=_CeiGIKjIuU

  • Das ist hier im Blog schon mal irgendwo diskutiert worden. Sie meinen den Unternehmer Merckle. Der hat ja, soviel ich weiß, circa eine Milliarde Euro verloren - von sechszehn Milliarden. Für wen das Suizidgefahr bedeutet, der hat es kaum anders verdient! Wir haben zehntausende Leute, die mit weniger als dreihundertundfünfzig Euro pro Monat auskommen müssen und die bringen sich nicht um???

  • Und? Sind sie nicht so, wie die Firmen sie darstellen - die Kunden? Dann entspräche die Sprache dem Gehirn der Masse, oder nicht?

  • Wem nützen Buchwerte etwas? Die einzelnen Unternehmen muss man sich im Detail ansehen, dann sieht man wenig Gold und viele Riskien.
    Bei VW wurden die Kurse während des Übernahmeversuchs systematisch manipuliert. Ein Großinvestor nahm sich wegen der Verluste sein Leben. Aktionäre haben bei VW nur bedingt Einfluss, dafür aber das Land Niedersachsen und der Porsche-Piëch-Clan. Wer hat da schon Lust, sich die Finger zu verbrennen?

  • Ich fühle mich von VW verarscht!

    Wenn man die Werbung anschaut, die einige dieser Konzerne betreiben, dann muss man sagen: Misstraut ihnen! Weil: Sie verarschen euch, diese Konzerne, wie VW wieder mal beweist, deren Dummytur, ups – Agentur, eindeutig zeigt, dass sie die Kunden für dumm halten. Oder wie sonst kommt man auf inhaltsleere Sätze wie:

    2012 geht's richtig up!

    Entschuldigung, sie haben geschrieben: "2012 geht´s richtig up!", was ja schließlich ganz was anderes ist; wenn man nämlich das "Prime-Zeichen" mit einem "Apostroph" verwechselt, ist man selbst sehr dumm. - Aber: Wen stört das schon, wenn's keiner merkt? Ich bin nicht dumm, wenn ich's nicht weiß und die anderen auch nicht. Dann sind die dumm, die's wissen!

    Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen: Ich sprach von verarschender Inhaltsleere, was viel schlimmer wiegt. Hier zeigt einer der Weltkonzerne, dass er mit Platzhaltern die Intelligenz seiner potenziellen Kunden infrage stellt. Ich suche derzeit für meine Lebensabschnittspartnerin einen Stadtwagen - wird wohl ein Suz… (ups!) werden, weil die schon einmal auf meine Kritik eingegangen sind und einen Teil ihrer Werbung korrigiert haben, was mir gezeigt hat, dass einige es doch verstehen, mit ihren Kunden umzugehen. Nur die Agentur …ofer hat mich wegen des beratenden Eingriffes brieflich verunglimpft, was noch dazu einen Anschiss für die Agentur vom damaligen Marketingmanager Suzukis nach sich gezogen hat. Zum Glück hat die Agentur ihren Klienten nicht verloren.

    2012 geht's richtig up! - Ihr Kinderlein kommet! (Übersetzung vom Deutschen ins Deutsche!)

  • Hihi, im Zusammenhang mit Börsengeschäften die Sozialkarte zu ziehen hat schon was erheiterndes.

  • Die Transaktionssteuer ist ein populistisches Ablenkungsmanöver der Politik von ihrer eigenen Unfähigkeit zur Haushaltskonsolidierung und wird all die Börsen wirtschaftlich treffen, an denen sie zwangseingeführt werden, nicht aber die international vernetzten Spekulanten. Mich kostest es nur einen müden Tastendruck auf meinem Homecomputer, um diese neue Idiotensteuer zu umgehen, die mal wieder primär von den Kleinanlegern bezahlt werden wird.

  • Wir benötigen keine Transaktionssteuern und weitere Steuern, etc, sondern Politiker, die ihre Haushalte in Ordnung bringen und sparen!

  • Wir benötigen keine Transaktionssteuern und weitere Steuern, etc, sondern Politiker, die ihre Haushalte in Ordnung bringen und sparen!

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