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Handelsblatt-Musterdepot Warum Gold im Depot jetzt glänzt

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Ulf Sommer begründet, warum Gold für ihn eine starke „Halteposition“ ist.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Gut entwickelt sich im Depot das Edelmetall Gold – gehalten in Form von börsengehandelten Fonds, sogenannten ETFs. Dabei wird Gold physisch bei den Banken hinterlegt.

Anfang des Jahres hatten vier Charttechniker im Handelsblatt auf die aussichtsreichen Perspektiven für Gold und den Widerstand bei gut 1400 Dollar verwiesen. Gut fünf Jahre lang war Gold an dieser Marke immer wieder abgeprallt. Stets war die Verkaufsbereitschaft größer als das Kaufinteresse.

Jetzt ist der Ausbruch da – und aus charttechnischer Sicht der Weg nach oben frei. Die Goldposition bleibt vor diesem Hintergrund eine starke Halteposition. Auch fundamental erscheinen steigende Goldpreise gerechtfertigt. Durch die anhaltende Nullzinspolitik in Europa und die Ankündigung der US-Notenbank, die Zinsen eher zu senken als zu erhöhen, verliert Gold seinen natürlichen Zinsnachteil: Das Edelmetall wirft keine Zinsen ab. Der große Vorteil: Im Gegensatz zu Geld ist Gold nicht vermehrbar.

Grafik

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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