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Ifo-Institut Studie kritisiert Politisierung des Finanzmarkts für mehr Nachhaltigkeit

Die EU will mit einer Finanzmarktregulierung Nachhaltigkeit fördern. Doch eine Studie warnt vor der Gefahr unfairen Wettbewerbs – und einer Blase.
13.10.2020 Update: 13.10.2020 - 11:49 Uhr
Wissenschaftler des Ifo-Instituts bezweifeln, dass eine Finanzmarktregulierung, die Nachhaltigkeit preist, das Wirtschaftssystem entscheidend verändern kann. Quelle: dpa
Mit Weitblick

Wissenschaftler des Ifo-Instituts bezweifeln, dass eine Finanzmarktregulierung, die Nachhaltigkeit preist, das Wirtschaftssystem entscheidend verändern kann.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Idee der Politik ist einfach: Ein Unternehmen, das nachhaltig ist, bekommt bessere Kredite. So will die Europäische Union Anreize für Umweltschutz schaffen, schließlich wandelt sich das Klima weiter. Der Sustainable-Finance-Ansatz der EU sieht vor, dass der Finanzmarkt anhand in Brüssel festgelegter Kriterien selbst auf die Unternehmen einwirkt, damit diese nachhaltig investieren.

Doch genau diesen Ansatz haben Wirtschaftsforscher jetzt in einer Studie kritisiert, die das Ifo-Institut an diesem Dienstag vorgestellt hat. Die Autoren um Institutsleiter Clemens Fuest bemängeln die Einflussnahme der Politik auf die Finanzmärkte. Fuest sagte, Umweltprobleme sollten durch Umweltpolitik gelöst werden.

Transparenz und die richtige Bepreisung von Risiken seien wichtig, aber eine Lenkung der Kapitalströme in nachhaltige Produkte durch die Finanzregulierung sei problematisch. Eine „Klassifizierung von Wirtschaftstätigkeiten in ‚grün‘ oder ‚braun‘ wird durch andere klimapolitische Instrumente überlagert“. Das führe nur zu einer „ineffizienten Doppelregulierung“ – und einer Ungleichbehandlung der Unternehmen.

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