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Ingo Speich im Interview „Nachhaltigkeit kann schnell zur Industriepolitik eingesetzt werden“

Der renommierteste deutsche Fondsexperte für Nachhaltigkeit spricht über ungewöhnliche Pläne zum Thema nachhaltiges Investieren in den USA.
18.08.2020 - 11:41 Uhr
Aus Sicht des Deka-Managers Aktuell repräsentiert der Dax sehr stark die alte Deutschland AG. „Zudem gibt es Klumpenrisiken, weil beispielsweise viele Unternehmen aus dem Automobilsektor vertreten sind.“ Quelle: Deka Investments
Ingo Speich

Aus Sicht des Deka-Managers Aktuell repräsentiert der Dax sehr stark die alte Deutschland AG. „Zudem gibt es Klumpenrisiken, weil beispielsweise viele Unternehmen aus dem Automobilsektor vertreten sind.“

(Foto: Deka Investments)

Frankfurt Der Mann ist ein Freund von Klartext. Als Fachmann für Nachhaltigkeit bei Deka Investment wehrt sich Ingo Speich gegen einen Plan des US-Arbeitsministeriums, der dem Trend zum verantwortungsbewussten Geldanlegen zuwider läuft. Er spricht von einer Umkehr der Beweislast, wenn private Pensionsvermögen beweisen müssten, dass nachhaltige Investmentansätze nicht der Anlagerendite schaden würden.

Speich glaubt, solche Vorgaben könnten schnell als industriepolitische Mittel eingesetzt werden. Die US-Unternehmen würden das aber eher ignorieren, denn die Investitionszyklen seien lang und die Firmen wollten ihre Produkte auch außerhalb des Landes verkaufen.

Der Vorschlag des Arbeitsministeriums wird seiner Meinung nach den Trend in Europa zu mehr Nachhaltigkeit nicht stoppen. Das wichtigste Projekt sei der EU-Aktionsplan, der unter anderem vorsehe, dass Berater künftig das Thema Nachhaltigkeit in Gesprächen mit dem Kunden besprechen müssten.

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