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Vergleich

Wie stehen Sie mit Ihrem Einkommen da?

(Foto: Getty Images)

IW-Studie Wie viel verdienen Sie im Vergleich zu anderen?

Viele Deutsche schätzen falsch ein, wie hoch ihr Einkommen im Vergleich zu anderen ist. Mit einer interaktiven Grafik kann es nun jeder herausfinden.
2 Kommentare

Düsseldorf Zu den einkommensstärksten zehn Prozent der Gesellschaft zählt in Deutschland, wer als Single monatlich 3.440 Euro netto verdient. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Paare ohne Kinder und Paare, deren Kinder bereits ausgezogen sind, gehören demnach ab einem Haushaltsnettoeinkommen von 5.160 Euro zu der Gruppe der reichsten zehn Prozent.

Alleinerziehende haben der Studie zufolge weniger Geld als ein typischer Single. Die Nettoeinkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen fallen dagegen eher gering aus.

Entscheidend für das Einkommen sei außerdem der Wohnort – Landbewohner stehen im Vergleich zu Stadtbewohnern schlechter da.

Die eigene Einkommensposition schätzen viele Deutsche laut IW falsch ein. Mithilfe einer interaktiven Grafik des Instituts lässt sich das eigene Wohlhaben nun einordnen.

Vergleichen können Sie sich mit der Gesamtbevölkerung, aber auch nur mit Männern oder nur mit Frauen, mit Alleinlebenden oder Paaren, verschiedenen Altersgruppen und Wohnorten.

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2 Kommentare zu "IW-Studie: Wie viel verdienen Sie im Vergleich zu anderen?"

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  • Teil 2:

    Drittens: In den nicht kombinierbaren Parametern lauert Bias und Vorfilterung der wirklich Reichen. Die Studie ist absichtlich blind auf einem Auge. Nicht nur Piketty (und die F.I.R.E Bewegung) weist darauf hin, dass nicht nur die Arbeit, sondern auch das Kapital (und bei "den Reichen" oftmals beides) das Einkommen generieren. Somit weist der Erwerbstatus "Vollzeit/Teilzeit/Rentner" eine massive Lücke auf. Noch die davon gehört, dass man von den vermieteten Immobilien oder geerbtem/geschenkten Kapital lebt und Firmen gründet? Schauen Sie sich doch die Liste der reichsten Frauen der Welt an: die meisten haben entweder gut geheiratet oder sie haben ihr Vermögen geerbt. Was würden sie wohl als "Erwerbsstatus" in dieser Studie ankreuzen?

    Fazit: der Leser kann nur mit dem originellen Basisdatensatz und nach dessen Bereinigung vom Bias diese Zahlen vernünftig prüfen und visualisieren. Aber wo finden wir den Basisdatensatz? Soviel zum Thema "die Krise der Reproduzierbarkeit" in der Wissenschaft. Wie man sagt: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Oder einer App deren Basisdatensatz du nie zu sehen bekommst ("Weapon of math destruction").

  • Teil 1:

    Vielversprechende Überschrift und Infografik, nur werden hier leider gleich drei Kardinalfehler auf einmal begangen:

    Erstens, es werden 2 nur indirekt zusammenhängende Dimensionen vermischt: die momentane Höhe des Einkommens und der Reichtum, d.h. die Höhe vom Nettovermögen – eine Dimension, in der die Deutschen im Vergleich zum Osteuropa trotz ihrem höheren Einkommen bekanntlich schlecht abschneiden.

    Ob das Einkommen im Handumdrehen wieder ausgegeben wird oder auf dem Konto bleibt und somit das Nettovermögen steigert, ist für die Autoren egal. Es wird einfach vorgetäuscht, dass das Einkommen selbst dem Nettovermögen und somit dem Reichtum entspricht, damit man die begriffe "reicher" und "ärmer" nutzen kann. Selbst wenn es durch die Münchner Miete und die Tilgung eines privaten Hochschulstudiums in USA verpulvert wird ... man ist "reich".

    Zweitens, die "interaktive" Grafik erlaubt keine sinnvollen Kombinationen um eine Zielgruppe einzugrenzen: "Paare ohne Kinder" mit zwei geerbten Eigentumswohnungen in einer Kleinstadt und mit 500k EUR in Aktien wird "Paaren ohne Kinder" in einer teuren Mietwohnung in München und mit insgesamt 20k in Ersparnissen gleich gestellt - Hauptsache sie haben gleiches Nettoeinkommen, das einzige Kriterium um sie als gleich „reich(er)“ bei dieser Methodologie einzustufen!

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