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Konjunkturdaten zerstören Hoffnung auf höhere Zinsen Festgeld bringt in der Spitze 3,25 Prozent

Anleger sind im Moment gut beraten, wenn sie die überdurchschnittlichen Zinssätze bei Fest- und Tagesgeld mitnehmen. Nach den jüngsten Konjunkturaussichten ist die vage Hoffnung auf attraktivere Erträge für das Kontensparen wieder verpufft. Professionelle Investoren rechnen nun erst im Frühjahr 2006 mit einer Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank.

HB FRANKFURT/M. „Wer Zinssätze mit einer drei oder mehr vor dem Komma mitnimmt, kann im Moment nichts falsch machen“, sagt Sigrid Herbst vom Finanzdienstleister FMH. Mit Blick auf anhaltend niedrige Zinssätze erscheint ihr das Festgeld-Angebot für zwölf Monate der österreichisch-türkischen Deniz Bank besonders interessant: Das Geldhaus hat den Satz im April um 0,25 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent angehoben und bietet in der Gruppe die attraktivsten Zinsen (siehe „Festgeldkonditionen“). „Als noch recht neues Haus können wir nur über Spitzenzinsen bekannt werden“, sagt Mehmet Ilkserim, Deutschland-Chef der Deniz Bank. Bei der Deniz Bank – wie auch bei einigen anderen Banken – müssen Anleger allerdings mit einem auf 20 000 Euro begrenzten Einlagenschutz leben.

Hier erhalten Sie alle Informationen über Festgeldkonditionen in einem pdf-Dokument

Ihren Festgeldsatz um einen Viertel Prozentpunkt auf drei Prozent verschlechtert hat hingegen die PSD Bank Frankfurt. Man wolle den Zins dem Markt anpassen, heißt es dort. Im Durchschnitt liegen die Fest- und Tagesgeldsätze bei knapp zwei Prozent, wie der monatliche Überblick des Handelsblatts zeigt.

Beim Tagesgeld zahlt das Wertpapierhaus Driver & Bengsch (WPH) mit vier Prozent bis zu 25 000 Euro den höchsten Satz (siehe „Tagesgeldkonditionen“). Offenbar bringt das dem Haus aber nicht genügend Einlagen. Denn bei WPH denkt man darüber nach, wie man das Tagesgeld attraktiver gestalten kann.

Hier erhalten Sie alle Informationen über Tagesgeldkonditionen in einem pdf-Dokument

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