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Kryptowährungen Facebooks Libra-Partner stellen Beteiligung an Digitalwährung infrage

Facebooks Kryptowährung auf dem Prüfstand: Die finanzielle Unterstützung für das Libra-Projekt des sozialen Netzwerks durch Kreditkarten-Unternehmen Visa und Mastercard wackelt.
02.10.2019 - 01:45 Uhr
Die Finanzpartner für Facebooks Krypto-Währungsprojekt haben es sich möglicherweise anders überlegt, melden US-Medien. Quelle: AFP
Digitalwährung Libra

Die Finanzpartner für Facebooks Krypto-Währungsprojekt haben es sich möglicherweise anders überlegt, melden US-Medien.

(Foto: AFP)

New York Angesichts der starken Kritik an Facebooks geplanter Digitalwährung Libra überdenken einige große Partner laut US-Medien ihre Beteiligung an dem Projekt. Die Kreditkarten-Riesen Visa und Mastercard sowie andere Finanzpartner seien durch den Widerstand aus der Politik in den USA und Europa abgeschreckt, berichtete das „Wall Street Journal“ in der Nacht auf Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Demnach sei Facebook bei einigen der beteiligten Unternehmen mit der Bitte abgeblitzt, Libra öffentliche Unterstützung auszusprechen. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg sind auch die Online-Bezahldienste Paypal und Stripe wegen des regulatorischen Gegenwinds inzwischen unentschlossen. Die Unternehmen äußerten sich zu den Berichten auf Nachfrage zunächst nicht.

Facebook hatte jüngst Bedenken von Aufsehern zurückgewiesen, wonach Libra in die Hoheit von Notenbanken eingreifen könnte. Bei der Digitalwährung werde kein neues Geld ausgegeben, was souveränen Staaten vorbehalten bleibe, betonte der beim Online-Netzwerk für die Entwicklung von Libra zuständige Top-Manager David Marcus.

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