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Musterdepot Handelsblatt Edelmetall profitiert von Minuszinsen

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Ulf Sommer beschäftigt sich mit Gold und Silber.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Gold ist gefragt: Der Preis für die Feinunze ist innerhalb eines Jahres um gut 300 auf 1 500 Dollar gestiegen. Üblicherweise steigt das Edelmetall, wenn Anleger in Krisenzeiten aus riskanten Anlagen wie Aktien fliehen und selbst Anleihen nicht mehr sicher genug erscheinen – und mit Gold ein noch sichererer Hafen gesucht wird. Doch diese Regel gilt offenbar nicht mehr. Denn Krisen gab es in den vergangenen Jahren, als der Goldpreis stagnierte, mindestens so viele wie jetzt. Neu ist allerdings, dass Anleger von den Notenbanken signalisiert bekommen, dass sie noch für lange Zeit mit sehr niedrigen Zinsen auskommen müssen. Immer häufiger ist an den Finanzmärkten zu hören, dass Vermögensverwalter und Versicherungen angesichts der Minuszinsen einen kleinen Teil ihrer Kundengelder nicht mehr bei den Banken parken und auch keine Anleihen mehr kaufen, sondern in Gold umschichten. Gold ist also ein Gewinner der Minuszins-Zeiten. 

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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