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Musterdepots Aktien als Altersversorge

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Kovalenko erklärt, warum Deutsche nicht nur auf die staatliche Rente vertrauen sollten.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Lufthansa hat für das erste Quartal unter anderem wegen der gestiegenen Kerosinkosten einen Verlust angekündigt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte wohl bei minus 336 Millionen Euro liegen. Das brachte die Aktie zeitweise kräftig unter Druck. Die Airline hält aber an ihrer Gesamtjahresprognose von einer bereinigten Ebit-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent fest. Daraus lässt sich angesichts des bislang geplanten Umsatzplus ein operativer Gewinn zwischen 2,4 und drei Milliarden Euro errechnen. Damit würde die Lufthansa weiter gut verdienen. Da die Aktie günstig bewertet ist, halten wir an ihr fest, obwohl sie seit dem Depot-Kauf deutlich verloren hat.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Bei der Struktur der Finanzanlagen in Deutschland ist die Gewichtung zugunsten der Posten – „Bargeld und Einlagen“ und „Lebens- und Rentenversicherungen“ – stark verschoben. Dabei sind diese Anlagegruppen derzeit extrem renditeschwach. Zudem gehört die deutsche Bevölkerung zu den ältesten Gesellschaften weltweit. Dies führt dazu, dass die reale Höhe der staatlichen Rente unausweichlich sinken wird. Da die niedrigen Zinsen im Euroraum erst mal ein Status Quo bleiben, wäre es ratsam, mindestens einen Teil des Vermögens in Aktien zu halten. Diese Anlageklasse bietet trotz der teilweise signifikanten kurzfristigen Schwankungen ein attraktives langfristiges Chance-Risiko Profil.

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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

„The trend is your friend“, „die Hausse nährt die Hausse“, „geht Butter, geht Käse“. Der Kursaufschwung der letzten Tage wurde eher von Börsenweisheiten und Investoren, die mangels rechtzeitigen Einstiegs auf den „fahrenden Kurs-Zug aufgesprungen sind“, getragen – die Unternehmens- und Wirtschaftsdaten waren eher nüchtern. Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung meldet im April einen Anstieg des monatlich veröffentlichten ZEW-Index auf 3,1 Punkte, dies ist der höchste Stand seit einem Jahr und spiegelt die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate wider. Ein Impuls für weiter steigende Kurse? Wir sind gespannt – im kommenden Monat begegnet uns die Börsenweisheit schlechthin: „sell in may and go away“.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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