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Musterdepots Allianz-Aktie zeigt Kursstärke in schwächeren Phasen

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit der Struktur seines Depots.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

„Nur“ um fünf Prozent aufwärts ging es für die Allianz-Aktie im vergangenen Monat. Der Dax schaffte vier Prozent. Gemessen an Zyklikern wie Lufthansa, Heidelberg Cement oder Daimler ist das wenig. Doch für den Versicherer sprechen die hohe Ertragsstärke und eine robuste Bilanz, für die Aktie ihre Kursstärke besonders in schwächeren Phasen wie zum Jahresende und die traditionell hohe Dividende. Jahr für Jahr steigen die Ausschüttungen oder bleiben zumindest stabil. Kürzungen sind nicht in Sicht. Eine stattliche Dividendenrendite von fast fünf Prozent sichert den Kurs gut ab.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Bei der Struktur der Finanzanlagen in Deutschland ist die Gewichtung zugunsten der Posten Bargeld und Einlagen sowie Lebens- und Rentenversicherungen stark verschoben. Dabei sind diese Anlagegruppen derzeit extrem renditeschwach. Zudem gehört die deutsche Bevölkerung zu den ältesten Gesellschaften weltweit. Dies führt dazu, dass die reale Höhe der staatlichen Rente unausweichlich sinken wird. Da die niedrigen Zinsen im Euro-Raum erst einmal Status quo bleiben, wäre es ratsam, mindestens einen Teil des Vermögens in Aktien zu halten.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Nach schwächeren Kursen in den vergangenen Tagen erfahren die Kapitalmärkte eine Gegenbewegung, der Dax erreicht mit 11 300 Punkten wieder das Kursniveau von Ende Januar. Der Blick auf die Struktur in unserem Depot zeigt – bezogen auf das gesamte Portfoliovermögen – aktuell folgende Quoten: Liquidität und Renten 41,66 Prozent, Xetra-Gold und Rohstoff-Fonds 8,03 Prozent, Aktien 50,31 Prozent. Im Aktiensegment enthalten sind Dividendentitel, Aktien-ETFs und ein aktiv gemanagter Fonds. Die Integration von ESG-Kriterien reduziert Risiken und steigert die Qualität.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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