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Musterdepots Allianz überzeugt mit einem guten Kerngeschäft

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit der Automobilbranche.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Gut hält sich seit Monaten der Börsenkurs der Allianz. Der Versicherer überzeugt mit einem starken Kerngeschäft. Die Überschussbeteiligungen auf Versicherungspolicen konnten in der Niedrigzinsphase weitgehend stabil gehalten werden. Zudem profitiert die Allianz als Investor von Kundengeldern von den steigenden US-Zinsen, was Kapitalanlagen in festverzinsliche Staatsanleihen und Unternehmensbonds wieder attraktiver und rentabel macht. Die Aktie bleibt auch angesichts einer verlässlichen Dividende und einer hohen Dividendenrendite von knapp fünf Prozent eine starke Halteposition.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die letzten Jahre waren nicht gerade leicht für die europäischen Finanzinstitute. Mit dem schweizerischen Versicherer Baloise haben wir nur einen Vertreter der Finanzbranche im Portfolio. Die Bankenaktien wurden von uns von Anfang an aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Dies hängt nicht mit den aktuellen Problemen der Finanzinstitute zusammen, sondern mit der allgemeinen Undurchsichtigkeit der Bankbilanzen. Zusätzlich wird die Profitabilität der Banken unseres Erachtens so lange unter Druck bleiben, bis das Niedrigzins-Umfeld endgültig zur Vergangenheit gehört.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Die Automobilbranche steht vor einem gewaltigen Umbruch: Autonomes Fahren, Roboterfahrzeuge, Elektroautos und computergestützte Fahrassistenzsysteme sind die Zukunft. Wir haben unsere Position im Structured Solutions – Next Generation Resources Fund auf fünf Prozent des Portfolios ausgebaut. Der Fonds investiert in Unternehmen, die sogenannte „Next Generation“-Rohstoffe fördern, die zur Entwicklung von Elektroautos und autonomen Fahrzeugen unverzichtbar sind. Im Rating des Analysehauses Morningstar erhält der ausschüttende Fonds fünf Sterne – und damit die beste Note.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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