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Musterdepots Die Öl-Wette geht auf

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Bundesanleihen überbewertet?
Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Seit rund zwei Wochen hat sich die Welt am Staatsanleihemarkt der Eurozone signifikant verändert. Während es bis Mitte April nur eine Richtung zu geben schien – sinkende Renditen und positive Performance –, so hat sich dies aktuell ins Gegenteil verkehrt. Es scheint sich bei vielen vor allem ausländischen Marktteilnehmern die Meinung durchgesetzt zu haben, dass insbesondere Bundesanleihen, aber auch die anderen Staatsanleihen aus der Eurozone, deutlich überbewertet sind.

Dies hat dazu geführt, dass z.B. Bundesanleihen mit Restlaufzeiten von mehr als zehn Jahren seit dem 20. April bis zum 5. Mai mehr als acht Prozentpunkte an Performance verloren haben. Im selben Zeitraum haben sich hingegen europäische Unternehmensanleihen bemerkenswert stabil entwickelt.

Dabei stechen vor allem die risikoreicheren Segmente wie Nachranganleihen und High-Yield-Anleihen hervor. In diesen beiden Segmenten konnten die Investoren seit dem 20. April eine Performance von minus 0,4 Prozent beziehungsweise 0,2 Prozent verzeichnen.

Dabei profitieren diese Segmente zum einen davon, dass die Restlaufzeiten der Anleihen – bei den Nachranganleihen bezogen auf den ersten Call-Termin – im Durchschnitt wesentlich kürzer sind als zum Beispiel am Staatsanleihemarkt. Zum anderen werden Unternehmensanleihen auch vom weiterhin positiven Ausblick für die wirtschaftliche Entwicklung sowohl in der Eurozone als auch in den USA unterstützt. Wir sind in unserem Depot mit den Nachranganleihen der Aareal Bank, der Bayer AG und von Merck sowie dem US-High-Yield-ETF aus unserer Sicht gut aufgestellt und verändern hier aktuell nichts an unserer Positionierung.

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