Musterdepots Chinesische Inlandsaktien für globale Investoren

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Niefünd setzt auf positive Nachrichten aus China.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Aufwärts ging es am Montag für die Lufthansa. Europas größte Fluggesellschaft rechnet mit einer Rekordauslastung ihrer Flugzeuge im Sommer. Dies dürfte sich positiv auf die Durchschnittserlöse auswirken. Auch erwartete Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge wird die Erträge eher steigen lassen. Commerzbank-Analyst Malte Schulz erwartet, dass die Lufthansa ihren Vorjahresrekordgewinn von knapp drei Milliarden Euro vermutlich übertreffen wird. Die Lufthansa selbst rechnet hingegen noch mit einem leichten Rückgang.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die vergangenen Jahre waren nicht gerade leicht für die europäischen Finanzinstitute. Mit dem schweizerischen Versicherer Baloise haben wir nur einen Vertreter der Finanzbranche im Portfolio. Die Bankenaktien wurden von uns von Anfang an aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Dies hängt nicht mit den aktuellen Problemen der Finanzinstitute zusammen, sondern mit der allgemeinen Undurchsichtigkeit der Bankbilanzen. Zusätzlich wird die Profitabilität der Banken unseres Erachtens so lange unter Druck bleiben, bis die Niedrigzinsen endgültig Vergangenheit sind.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Inmitten einer ganzen Reihe an negativen Nachrichten, die aktuell aus den Vereinigten Staaten, aber auch aus Europa eintreffen, kommt aus China eine positive Nachricht für Anleger. Ab Juni sind 230 chinesische A-Inlandsaktien im Index MSCI Emerging Markets vertreten und stehen so globalen Investoren offen. Wir gehen davon aus, dass ausländische Investoren nun verstärkt inländische, chinesische Aktien nachfragen. Allein die erhöhte Nachfrage aufgrund der Anpassungen der passiven Indexfonds dürfte unserer Meinung nach zu leicht steigenden Kursen führen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro.

Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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