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Musterdepots Das Für und Wider eines Goldinvestments

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer entdeckt sein Faible für Gold.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Solange Anleger Geld anlegen, streiten sie darüber, ob Gold eine gute oder schlechte Anlage ist, um sein Kapital zu mehren. Gegen Gold spricht: Es wirft keine Zinsen ab und erwirtschaftet keine Gewinne, so wie es Unternehmen mit Anteilsscheinen in aller Regel gelingt. Dafür spricht: Es ist im Gegensatz zu Geld nicht beliebig vermehrbar und dient seit vielen hundert Jahren weltweit als Ersatzwährung und damit Schutz in Krisenzeiten. In Zeiten wie diesen sollte Gold sicherlich nicht 100, wohl aber etwa zehn Prozent des Depots ausmachen.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zwischen Ende September und Ende Dezember hat die Aktie des finnischen Papier- und Zellstoffproduzenten UPM Kymmene trotz guten Quartalszahlen mehr als 30 Prozent verloren. Ein derartiger Kurseinbruch war unseres Erachtens nach fundamental nicht gerechtfertigt. Seit Anfang des Jahres konnte sich der Titel wieder um 15 Prozent erholen. Seit Ende Dezember halten wir beim Aktienkernportfolio aufgrund eines übergeordneten Wertsicherungssignals zwar nur 50 Prozent der jeweiligen neutralen Aktienquoten, dies ändert aber nichts an der Qualität der Titel. Aus unserer Sicht verfügt die UPM Kymmene über ein langfristig attraktives Chance-Risiko-Profil.  

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Das Privatbankdepot verfolgt den Ansatz, die Kapitalanlagen „mit einer Politik der ruhigen Hand“ zu führen und Nachhaltigkeitskriterien bei der Anlagestrategie zu berücksichtigen. Prof. Alexander Bassen von der Universität Hamburg hat vor einigen Jahren mit der größten Meta-Studie im Bereich Nachhaltigkeit gezeigt, dass ein positiver oder zumindest neutraler Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeitsaspekten und Finanzergebnissen bei über 95 Prozent der Aktienanlagen sowie bei allen Renten- und Immobilienanlagen besteht.

Diese Erkenntnisse bedeuten aber nicht, dass nachhaltige Geldanlagen keine Risiken bergen. Nachhaltige Investments sind keine homogene Anlageklasse, sondern eine Anlagephilosophie. Eine, die nicht für Beimischungen gedacht ist, sondern für die Ausrichtung kompletter Portfolien über sämtliche Anlageklassen hinweg.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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