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Musterdepots Der Dax bleibt im Bären-Modus

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer beschäftigt sich mit der Volatilität am Aktienmarkt.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Der Dax bleibt im Bären-Modus. Im vergangenen Jahr ist er um 18 Prozent gefallen. Die starken Ausschläge nicht nur nach unten, sondern auch nach oben sind ein typisches Kennzeichen jeder Baisse. Ihr Ende ist schwer zu erkennen. Das kann mit einem finalen Ausverkauf bei hohen Umsätzen geschehen, so wie im Frühjahr 2009, oder aber auch schleichend, indem die Kurse bei ausgesprochen niedrigen Umsätzen einfach nicht mehr weiter fallen, so wie 2003. Solange die Konjunkturindikatoren weltweit weiter sinken, spricht viel für eine Fortsetzung der noch jungen Baisse.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die vergangenen Börsentage waren durch ein ständiges Auf und Ab gekennzeichnet. Die kurzfristige Volatilität hat jedoch keinen Einfluss auf unsere Investitionsentscheidungen. Die Einzeltitelselektion funktioniert auf der Basis eines intern entwickelten Bewertungsmodells. Die Investitionsquote des Aktienkernportfolios wird durch ein technisches, langfristig ausgerichtetes Wertsicherungssystem gesteuert. Nach einem Verkaufssignal Ende Dezember wurde jede Einzelaktienposition um 50 Prozent reduziert. Unsere Einschätzung der Märkte spielte dabei keine Rolle.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Ein aktives und selektives Vorgehen gewinnt zunehmend an Bedeutung. In den vergangenen Jahren konnten Anleger einfach der Herde folgen, da die Notierungen an den Märkten auf breiter Front stiegen. Jetzt wird sich ein solches Vorgehen aber wahrscheinlich eher als nachteilig erweisen. Mit Eintritt in eine Phase niedriger Korrelationen der einzelnen Anlageklassen, höherer Kursschwankungen und geringerer Renditen – speziell bei Aktien – werden aus unserer Sicht eine aktive Asset-Allokation und eine aktive Einzeltitelauswahl voraussichtlich immer wichtiger.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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