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Musterdepots „Der Euro dürfte spürbar abwerten“

Die europäische Zentralbank bleibt bei ihrer Geldpolitik, und der Euro könnte deutlich abwerten. Davon möchte einer der Handelsblatt-Anleger profitzieren. Auch Einzeltitel sind interessant.
2 Kommentare
Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die Europäische Zentralbank steckte vor ihrer Sitzung am Donnerstag in einer Zwickmühle: Einerseits lag die Euro-Zone Inflation im Januar bei nur 0,7 Prozent, was deutlich unter dem durch die EZB gesetzten Ziel von etwa mindestens ein Prozent für 2014 war. Außerdem ist die Wirtschaftserholung in der Euro-Peripherie zwar zu erkennen, aber alles andere als sicher. Andererseits durfte die EZB ihr (Rest-)Pulver nicht zu leicht verschießen und einige Frühindikatoren fielen in den letzten Tagen positiv aus. Die Entscheidung war den Leitzins bei 0,25 Prozent zu belassen.

Laut Peugeot-Citroen Schätzung sollte der europäische Automobilmarkt 2014 um ein bis zwei Prozent wachsen. Das würde dem angeschlagenen Autobauer in Kombination mit einem steigenden Absatz in China sehr gut tun. Der Konzern ist vom europäischen Markt stark abhängig. Anglo American profitiert durch die Abwertung des südafrikanischen Randes: Dies senkt die Produktionskosten, die in Lokalwährung berechnet werden.

Die wikifolio-Trader zeigen in Wendephasen ihre Flexibilität: Viele von ihnen haben sich in den letzten Wochen  erfolgreich bei Short-Produkten auf den Dax engagiert. Mittlerweile bildet sich aber  eine Gegenrichtung und die Trader nutzten den Drawdown beim deutschen Aktienindex, um allmählich Long-Positionen aufzubauen. Viel Aufmerksamkeit auf dem amerikanischen Markt zog die Veröffentlichung der Quartalszahlen von Twitter. Im Unterschied zu Facebook vergangene Woche brach der Titel im nachbörslichen US-Handel am Mittwoch mehr als zehn Prozent ein.

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2 Kommentare zu "Musterdepots: „Der Euro dürfte spürbar abwerten“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ach, das erinnert mich an die Prognosen 2011, dass der Euro auf 1,50 USD steigen würde. Dann kam alles anders.

  • Na dann dürfte der Handelsbilanzüberschuss Deutschlands ja weiter kräftig steigen.
    Schuld daran werden mal die Deutschen sein.