Musterdepots Der Trend spricht zumindest kurzfristig für fallende Kurse

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit der Viscom-Aktie.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Talfahrt vom Wochenbeginn setzt sich nach kurzer Stagnation am Dienstag zur Wochenmitte fort. Der Trend spricht zumindest kurzfristig für weiter fallende Kurse. Ich halte deshalb an meinen Dax-Short-Zertifikaten fest. Sie bleiben meine kleine Versicherung gegen fallende Kurse. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Dax die Marke von 12000 Punkten schon bald unterschreitet, ist hoch. Schwere Einbrüche erscheinen hingegen unwahrscheinlich, dafür zeigt sich die Konjunktur zu robust – wie erst zu Beginn der Woche das erneut starke Wirtschaftswachstum in Deutschland belegt hat.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Unser Musterdepot enthält derzeit neben 15 Einzelaktien fünf Zertifikate auf Basis der ausgewählten Wikifolios von der innovativen Social Trading Plattform Wikifolio.com. Eines davon ist das „SR wisdom capital spekulativ“-wikifolio von Sebastian Reese. Die Stärke von Herrn Reese und seines Wikifolios liegt in einem selbstentwickelten aktiven Trading-Ansatz. Dieses Wikifolio wurde von uns zwecks Strategiediversifikation bei unserem sonst sehr fundamental ausgerichteten Musterdepot beigemischt. Bisher hat es diese Funktion erfolgreich erfüllt.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Viscom überzeugt mit positiver Geschäftsentwicklung und setzt mit Investitionen den stabilen Wachstumskurs fort. Die Aktie stieg in den letzten Wochen um mehr als zwölf Prozent und hat nach den positiven Geschäftszahlen wieder das Potenzial, Kurse von 30 bis 35 Euro zu erreichen. Die Viscom als europäischer Marktführer für automatische optische Inspektionssysteme in der Elektronikindustrie konnte einen deutlichen Umsatzanstieg von 15,4 Prozent verzeichnen. Die noch relativ niedrigen Umsatzerlöse des ersten Quartals 2018 wurden durch den zweiten Quartalsumsatz deutlich überkompensiert. Die Hannoveraner liegen so mit 7,5 Prozent über dem Vorjahresumsatz. Dieser Umsatzanstieg ist auf eine deutliche Steigerung der Systemverkäufe - insbesondere aus dem Bereich der Seriensysteme - zurückzuführen. Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung bestätigte Viscom bereits die gesetzte Jahresprognose mit einem Umsatz zwischen 93 und 98 Millionen Euro bei einer Marge (Ebit) von 13 bis 15 Prozent.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser.

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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