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Musterdepots Deutsche Bank und Commerzbank beschäftigen die Investoren

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer erwartet gespannt die Veröffentlichung der Jahreszahlen der Deutschen Bank.
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DüsseldorfDas Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Aktien der beiden deutschen Großbanken kommen nicht in ruhiges Fahrwasser. Im Dax waren die Titel der Deutschen Bank mit einem Minus von bis zu fünf Prozent einer der größten Verlierer. Im MDax ragten Commerzbank-Aktien unten heraus mit einem Kursverlust von über sechs Prozent. Neue Spekulationen über eine Fusion der beiden Konzerne beschäftigen die Investoren. Angeblich könnten die beiden Banken zur Jahresmitte intensiver darüber sprechen. Ein Bericht des Finanznachrichtendienstes Bloomberg suggerierte, dass es bald keine andere Möglichkeit mehr gebe als die Fusion. Ich bin jetzt noch gespannter auf das Geschäftsergebnis der Deutschen Bank für 2018, das morgen vorgestellt wird.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Anfang jedes Jahres liest man zahlreiche Analysen, wo die Finanzmarktexperten versuchen, den DAX-Stand für die nächsten 12 Monate vorherzusagen. Aus unserer Sicht machen aber derartige Prognosen keinen Sinn. Da die Zukunft unvorhersehbar ist und die Börsen von tausenden Faktoren beeinflusst werden, ist es unseres Erachtens unmöglich den DAX-Stand in 12 Monaten zu prognostizieren. Auf der anderen Seite wissen wir, dass die Anlageklasse Aktien aus langfristiger mehrjähriger Sicht trotz der Volatilität ein attraktives Chance-Risiko-Profil hat. Mit unserem wertorientierten Ansatz versuchen wir außerdem den breiten Markt zu schlagen, was uns bisher seit dem Start des Musterdepots gut gelungen ist.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

In einer schon erschreckenden Regelmäßigkeit belasten Betrugsvorwürfe - bis gestern, gab es zuletzt im Dezember 2018 welche - die Aktie von Wirecard. Nach dem der Zahlungsdienstleister zunächst überzeugende Zahlen mit einem Umsatzanstieg 2018 um 41 Prozent und einem EBITDA um 38 Prozent berichtete, erschien ein Artikel der Financial Times über zweifelhafte Geldströme in Asien. Eine Sprecherin von Wirecard erklärte auf Anfrage, dass der Bericht "völlig substanzlos" sei. Ausgehend vom Tief erholte sich die Wirecard-Aktie nach Dementi aus München um nicht minder 15,2 Prozent. In der Vergangenheit hat der CEO Markus Braun bei derartigen Kursattacken gerne Aktien zugekauft, gleichsam als Zeichen seines Bekenntnisses zum Unternehmen. Wir haben unsere Wirecard Position mittels eines festen Stopp-Losses mit 160 Euro verkauft und die Gelegenheit der Volatilität genutzt, um den Bestand wieder einzudecken, da nach jeder "Short-Attacke" die Aktie neue Höhen erreicht hat.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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