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Musterdepots Die Bayer-Aktie ist inzwischen ein hochspekulativer Kauf

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Experte Ulf Sommer ist bei der Bayer-Aktie lieber vorsichtig.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Bayer-Aktie verliert nach dem neuerlichen Gerichtsprozess-Urteil in den USA kaum noch. Bayer muss einem krebskranken Patienten 80 Millionen Dollar zahlen, der über viele Jahre hinweg den von Monsanto hergestellten Unkrautvernichter Roundup verwendet hat. Bayer kaufte Monsanto für 50 Milliarden Euro und muss weitere Prozessniederlagen fürchten. Nach dem fast 50-prozentigen Kursverlust seit Mai 2018 erscheint die Aktie inzwischen als ein hochspekulativer Kauf. Wir wollen uns von amerikanischen Geschworenen nicht abhängig machen und verzichten deshalb auf einen Einstieg.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“ Musterdepot stellt eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten wikifolio-Zertifikaten von der innovativen Plattform wikifolio.com. Die Einzeltitelauswahl basiert auf einem Value-geprägten Investmentprozess, d.h. man investiert in unterbewertete Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell. Bei der Selektion der wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen wikifolio-Manager unter die Lupe und versuchen eine bestimmte Diversifikation auf der Strategie-Ebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet und transaktionsarm. Die Investitionsquote wird über ein quantitatives Wertsicherungsmodell gesteuert.

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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Und täglich grüßt das Murmeltier. Das britische Parlament konnte keinem der acht Anträge zum Brexit zustimmen, obwohl Frau May Ihren Rücktritt in Aussicht stellte. Der Ausgang ist noch völlig offen, nach wie vor erwarten wir aber keinen harten Brexit.
Unterstützung bekommen die Märkte auch von den wieder fortgesetzten Verhandlungen zum Zollstreit zwischen den USA und China, sowie von dem Vorstoß der EZB, den Banken bei den Minuszinsen mit einer Staffelung zu helfen, um so die jährlichen Verluste in Höhe von acht Milliarden Euro erträglicher zu machen. Charttechnisch sind wir in der neutralen Position, solange der Dax die 200-Tage Linie bei 11.740 nicht nachhaltig überwindet.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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