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Musterdepots Die Börsen bleiben auch 2019 extrem politisch

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Niefünd rät zu internationalen Investitionen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Aktienauswahl im Depot ist teilweise eine Wette auf den Dax. Zu den Einzelpositionen zählt auch ein Indexfonds auf den Deutschen Aktienindex . Das gibt die Chance auf überdurchschnittliche Gewinne, wenn die aktuellen Krisen etwa um Handelsstreitigkeiten, die innereuropäische Situation und die Sorgen um die weltweite Konjunktur abschwellen sollten.

Dann haben deutsche Aktien gute Chancen nach den relativ hohen Verlusten im vergangenen Jahr. Darüber gibt es nach der ausgefallenen Jahresendrally die Hoffnung auf eine Jahresanfangsrally im Januar.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit sowie der Ausschluss der Emotionen bei den Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, welches von uns diskretionär nicht „überstimmt“ werden darf. Nach einem Verkaufssignal Ende Dezember wurden alle Einzelaktienpositionen um 50 Prozent reduziert.

Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund strikter fundamentaler Kriterien. Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Ein Blick auf unser Portfolio zeigt, dass die Kursentwicklungen vieler Positionen erstmal unerfreulich ist. Allerdings sind die Unternehmensbewertungen sehr niedrig und die Dividendenausschüttungen für 2019 werden sehr attraktiv sein.Die Börsen sind extrem politisch, das wird wohl 2019 auch so bleiben, gerade deshalb ist eine breite Streuung über verschiedene Kontinente sinnvoll, auch eine Mischung aus Technologie und „Old Economy Aktien“ halten wir nach wie vor für richtig.

Angesichts dieses schlechten Jahres 2018 über fast alle Anlageklassen und teilweise 30 bis 40% niedrigeren Kursen ist es unseres Erachtens viel negatives vorweggenommen. Nach wie vor mangelt es an attraktiven Anlagealternativen. Immobilien sind teilweise extrem teuer und viele Anleihen bieten nicht einmal Realzinsen. Eine Rezession erwarten wir nicht, eine wirtschaftliche Abschwächung wird aber wohl kommen, nach Analyse vieler Volkswirte.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro.

Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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