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Musterdepots Die Hochzins-Hoffnung

Der Markt für Staatsanleihen ist derzeit sehr volatil. Für unseren Autor, Daniel Hupfer, sind Hochzinsanleihen eine Alternative. Sie sind zwar risikoreich, bringen aber eines mit Sicherheit: starke Renditen.
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Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Ganz im Gegensatz zum sehr volatilen europäischen Staatsanleihemarkt entwickelt sich im laufenden Jahr das Segment für High-Yield-Anleihen sehr stabil. Mit einer Performance von über drei Prozent und einer sehr geringen Volatilität zeigt der iBoxx-Euro-High-Yield-Liquid-Index einen Verlauf, den man eher von Staatsanleihen erwartet hätte. Anders zusammengestellte High-Yield-Indizes zum Beispiel der von Bank of America Merrill Lynch weisen sogar eine noch bessere Performance (+3,7 Prozent) auf.

Damit liegt der High-Yield-Sektor nicht nur besser als Staatsanleihen der Eurozone, sondern auch deutlich vor Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Zum einen profitiert der High-Yield-Markt von der anhaltenden Suche nach Rendite und verzeichnet somit eine anhaltend hohe Nachfrage. Die durchschnittliche Rendite liegt hier bei knapp vier Prozent, bei den Unternehmensanleihen mit Investmentgrade nur bei gut einem Prozent und bei den Staatsanleihen der Eurozone sogar nur bei 0,8 Prozent.

Auf der anderen Seite ist der High-Yield-Markt deutlich weniger anfällig in Bezug auf das Zinsrisiko. Die Modified-Duration im Staatsanleihesektor beträgt mehr als sieben Jahre, bei den Unternehmensanleihen mit Investmentgrade immer noch fünf Jahre während der High-Yield-Sektor im Durchschnitt nur eine Modified-Duration von 3,5 Jahren aufweist. Und schließlich profitieren die Unternehmen im High-Yield-Sektor von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Eurozone und sich verbessernden Umständen beziehungsweise Konditionen bei der Kreditvergabe.

Der Handelsblatt Expertencall
Euro-Wirtschaft: trotzt Durchhänger stabil
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