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Musterdepots Die Risiken überwiegen weiterhin gegenüber den Chancen

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer hat seine Continental-Aktien bereits wieder verkauft.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Börsen und der Dax verlieren schon wieder an Kraft. Solch rasche Wechsel sind in einer Baisse leider Realität. Die Risiken überwiegen weiterhin gegenüber den Chancen. Schon nach Handelsschluss an der Wall Street am Mittwoch und noch vor Börsenbeginn in Europa am Donnerstag kündigten sich die Abschläge an. Deshalb verkaufen wir mit Handelsbeginn in Frankfurt 100 Continental-Aktien. Denn genauso wie die Aktien konjunktur-empfindlicher Unternehmen in Erholungsphasen zu den großen Gewinnern gehören, zählen sie in neuerlichen Abschwungphasen zu den großen Verlierern. 

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Ende Dezember haben wir ein Verkaufssignal von unserem Wertsicherungssystem erhalten und die Einzelaktienpositionen halbiert. Mancher interessierte Leser könnte fragen: Warum ließ das Signal relativ lange auf sich warten? Unser Modell wurde bewusst „träge“ entwickelt. Dies senkt die Gefahr ständig in den Markt ein- und wieder auszusteigen. Von daher haben wir uns für eine Systematik entschieden, die an grundsätzlich positiven Kapitalmärkten partizipieren soll. Das System kann den Anleger durchaus auch in unruhigen Börsenphasen auf die Probe stellen, soll allerdings in äußerst turbulenten Phasen den Anleger vor den ganz großen Einbrüchen bewahren.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

In der Brexit-Debatte zeichnet sich ein chaotisches Ausstiegs-Szenario für Großbritannien bei der beschlossenen Trennung von der EU ab. Auch nach dreitägigen bilateralen Gesprächen zwischen den USA und China im Handelszoll-Konflikt warten Anleger weltweit auf belastbare Details, welche als Erfolg oder Misserfolg zu deuten wären. Die Kapitalmärkte verharren daher auf dem inzwischen erreichten höheren Niveau. Selbst die schlechten Südzucker-Zahlen für das dritte Quartal werden gut verdaut, weil das Management seine Jahresprognose bestätigt. Die Aktie steigt um sieben Prozent, unsere nachrangige Südzucker-Anleihe aus dem Privatbank-Depot gewinnt ebenfalls – wir bleiben dort investiert.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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