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Musterdepots Die triste Börsenphase rückt in den Hintergrund

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit Umschichtungen aus den sicheren Häfen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Der Dax ist am vergangenen Freitag auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober gestiegen. Die Zeit dazwischen und speziell die triste Börsenphase im Dezember geraten damit mehr und mehr in den Hintergrund. Für Anleger ist das ein beruhigendes Zeichen. Vieles deutet nun darauf hin, dass eine Stabilisierung eintritt. Die Befürchtung einer längeren konjunkturellen Schwächephase ist damit vorerst vom Tisch. Das liegt auch daran, dass sich die wichtige Exportregion Asien wieder im Aufschwung befindet. Zudem setzt sich auch in Lateinamerika die Stabilisierung fort.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Bei der Struktur der Finanzanlagen in Deutschland ist die Gewichtung zugunsten der Posten Bargeld und Einlagen sowie Lebens- und Rentenversicherungen stark verschoben. Dabei sind diese Anlagegruppen in Zeiten einer lockeren Geldpolitik extrem renditeschwach. Da die niedrigen Zinsen im Euro-Raum erst mal der Status quo bleiben werden, ist es aus unserer Sicht ratsam, mindestens einen Teil des Vermögens in Aktien zu halten. Diese Anlageklasse bietet trotz der teilweise signifikanten kurzfristigen Schwankungen ein attraktives langfristiges Chance-Risiko-Profil.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Die Handelswoche beginnt impulslos. Die Hoffnungen auf ein Ende des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits treiben die Kurse nicht mehr. Grundsätzlich wird die Stimmung als gut bezeichnet. Nach wie vor sehen wir Umschichtungen aus den sicheren Häfen Staatsanleihen und Gold in Aktien. Eine Konsolidierung auf dem aktuellen Dax-Niveau ist nach dem jüngsten Anstieg nachvollziehbar. Im bisherigen Jahr 2019 hat unser Portfolio mit einer Aktienquote von 49,5 Prozent eine Performance von 7,20 Prozent erzielt. Zudem haben wir Gold und festverzinsliche Wertpapiere beigemischt.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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