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Musterdepots Die Welt der Notenbanken wird „japanisch“

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Torsten Johannsen glaubt nicht an steigende Zinsen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Kräftig aufwärts geht es für den Depotwert Rheinmetall: fünf Prozent in einem Monat, 29 Prozent in den vergangenen drei Monaten. Die Schwäche im vergangenen Halbjahr ist damit wettgemacht. Angesichts starker Jahreszahlen für 2018 und eines guten Ausblicks für 2019 haben viele Analysten ihre Kursziele für den Autozulieferer und Rüstungskonzern angehoben. Rheinmetall profitiert vom Trend zur E-Mobilität und den höheren Rüstungsausgaben fast aller Regierungen. Wohl wissend, dass die Aktie in schwachen Börsenzeiten stärker verliert, bleibt Rheinmetall eine starke Halteposition.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“ Musterdepot ist eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten wikifolio-Zertifikaten von der innovativen Plattform wikifolio.com. Die Einzeltitelauswahl basiert auf einem Value-geprägten Investmentprozess: Wir investieren in unterbewertete Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell. Bei der Selektion der wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen wikifolio-Manager unter die Lupe und versuchen eine bestimmte Diversifikation auf der Strategieebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet und transaktionsarm. Die Investitionsquote wird über ein quantitatives Wertsicherungsmodell gesteuert.

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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Seit Jahren reden wir einer langanhaltenden Niedrigzinsphase das Wort. Daher überrascht es uns nicht, dass die US Notenbank eine Zinspause einlegt und auch die Bilanzsummenverkürzung durch fällige Anleihen im September 2019 auslaufen lassen will. Die „Japanisierung“ der Welt schreitet voran, auch dort werden schon seit Jahren Staatsanleihen und Aktien von der Notenbank gekauft. Angesichts von 250 Billionen Dollar Verschuldung weltweit, steigender Ausgaben für Sicherheit, Digitalisierung, Klimawandel und soziale Sicherungssysteme erwarten wir keine nachhaltig steigende Zinsen.

Aktien werden immer alternativloser, obwohl auch hier die Bäumen angesichts schwacher Konjunktur nicht in den Himmel wachsen. Auch Gold wird profitieren und sollte beigemischt werden.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depots

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