Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Musterdepots Ein Depot für unruhige Zeiten

Nachdem in der vergangenen Woche das Griechenland-Drama unsere Autoren beschäftigte, nehmen sie zum Wochenauftakt wieder einzelne Unternehmen unter die Lupe. Auf dem Programm stehen Aktien von ThyssenKrupp und Peugeot.
Kommentieren
Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Der Essener Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp hat Ende vergangener Woche ordentliche Ergebnisse für das abgelaufene Quartal vorgelegt. So kletterte der Umsatz um zehn Prozent auf zehn Milliarden Euro und das EBIT stieg sogar um 29 Prozent auf 317 Millionen Euro. Der Konzernumsatz wurde insbesondere durch die Sparte „Technologies“ getrieben, während das europäische und amerikanische Stahlgeschäft Umsatzrückgänge zu verzeichnen hatte. Dies ist vor allem auf die weiter gefallenen Stahlpreise zurückzuführen.

Da allerdings der Preisverfall bei den Inputkosten noch stärker ausfiel, verbesserten sich die Margen und damit die Ergebnisse im Stahlbereich. Für das Jahr 2015 geht das Management von einem weiteren Umsatz- und Gewinnanstieg aus, so soll das EBIT mindestens bei 1,5 Milliarden Euro liegen. Wir werden unseren Aktienbestand zunächst weiter halten, sind allerdings nach dem jüngsten kräftigen Kursanstieg weniger euphorisch für die Aktie.

Neben dem sehr volatilen Stahlgeschäft bleibt bei ThyssenKrupp vor allem die Bilanz das große Problem. Der Cashflow lag mit 541 Millionen tief im negativen Bereich. Zudem verbuchte das Unternehmen weitere Aufwendungen für Pensionsrückstellungen. Folglich fiel die Eigenkapitalquote auf nunmehr 8 Prozent, während die Nettoverschuldung deutlich auf 4,2 Milliarden Euro angestiegen ist. Eine Kapitalerhöhung wurde allerdings vom Management vorerst ausgeschlossen.

Hat die Peugeot-Aktie, was sie verspricht?
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Musterdepots: Ein Depot für unruhige Zeiten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote