Musterdepots Eine Frage des Goldes

Dem Gold-Comeback zum Jahresanfang folgte ein Verlustmonat. Bei solchen Notierungen schielt selbst Edelmetallskeptiker Kokologiannis auf die Krisenwährung. Derweil hält Stratege Hupfer ein Plädoyer für Europas Aktien.
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Die Halbwertzeit der Experteneinschätzungen wird auch am Edelmetallmarkt immer kürzer: Nachdem der Goldpreis vergangenen Monat kurz über die Marke von 1300 US-Dollar geklettert war, riefen Optimisten bereits das Comeback des Krisenmetalls aus. Auch viele Fondsprofis zeigten sich vergangenen Monat von weiter anziehenden Notierungen überzeugt. So rechneten laut der jüngsten Portfoliomanager-Umfrage von Bank of America Merrill Lynch 40 Prozent der Befragten damit, dass der Goldpreis binnen Jahresfrist steigen würde.

Doch nach dem vierten Wochenverlust in Folge ist die Notierung inzwischen wieder unter 1200 Dollar gerutscht - von Goldfieber keine Spur mehr:  Am US-Terminmarkt sind die Netto-Kaufpositionen laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in den vergangenen fünf Handelstagen um knapp ein Fünftel gesunken. Portfoliomanager haben ihre Positionen damit so stark reduziert wie seit 15 Wochen nicht mehr.

Sollte Gold von inzwischen rund 1200 Dollar noch mindestens 100 Dollar nachgeben, dann würde sich das Metall einem Preisniveau annähern, das es selbst für Edelmetallskeptiker wie mich nicht ganz uninteressant erscheinen ließe. Hintergrund: Bei etwa 1100 US-Dollar liege eine Art langfristige Preisuntergrenze, behaupten Experten. So viel koste allein die Förderung im Schnitt. Tiefere Notierungen seien nur vorübergehend denkbar, da Goldminen sonst ihre Produktion einstellen würden.

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