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Musterdepots Eine unangemessene Freude

Das Minsker Abkommen löst bei vielen Börsianern Freude aus. Alexander Kovalenko findet das unangemessen. Es sollten nicht die steigenden Kurse gefeiert werden, sondern das baldige Ende eines blutigen Bürgerkrieges.
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Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die wichtigste Nachricht des Donnerstags kam aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Nach mehrstündigen Verhandlungen verständigten sich die Staatspräsidenten von Russland, Frankreich und der Ukraine, sowie die deutsche Bundeskanzlerin auf eine umfassende Waffenruhe in der Ukraine, die ab Sonntag gelten soll.

Das unterzeichnete Friedensabkommen sieht das Abziehen der schweren Waffen aus den Kampfgebieten, eine größere Autonomie der Donbass-Region und gleichzeitig die Souveränität und Integrität der Ukraine vor. Darüber hinaus müssen alle ausländischen Militärkräfte das ukrainische Territorium verlassen.

Dies ist zwar ein riesengroßer Schritt zur Lösung des blutigen Konfliktes, es ist aber abzuwarten, ob echter Frieden bald erreicht werden kann. Denn die beiden Seiten – die Regierungstruppen und die Separatisten – haben die früheren Abkommen in der Vergangenheit mehrmals und regelmäßig verletzt.

Die europäischen Börsen haben mit Erleichterung auf die Ergebnisse des Verhandlungsmarathons reagiert. In diesem Fall ist es aber fast unangemessen, über die Börse zu sprechen. Hauptsache ist, dass ein blutiger Bürgerkrieg mitten in Europa, der bereits über 50.000 Menschenleben gekostet hat, zum baldigen Ende gebracht werden kann.

Stada profitiert von baldiger Waffenruhe
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