Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Musterdepots ETFs könnten für Anleger interessant werden

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer behält ETFs im Auge.
Kommentieren

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Wer sich den Chart des MSCI World anschaut, in dem die Aktien der größten Unternehmen notieren, erkennt einen großen Trend: aufwärts – mit geringeren Schwankungen als im Dax. Das gilt für die letzten 20, 30 und 50 Jahre. Grund dafür sind langfristig steigende Umsätze und Gewinne der weltweit stärksten Unternehmen. Sobald die weltweiten konjunkturellen Frühindikatoren und die Gewinnerwartungen der Unternehmen nicht mehr sinken, bietet sich ein Kauf an. ETFs, die den MSCI World abbilden, gibt es kostengünstig und mit geringen Verwaltungsgebühren. Noch erscheint ein Einstieg zu früh.

Grafik

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die meisten Titel aus unserem Aktienkernportfolio haben sich seit Anfang des Jahres kräftig erholen können. Zu dieser Gruppe gehört die Aktie der französischen Einzelhandelsgruppe Casino Guichard. Der Titel befindet sich seit März 2017 im Depot. Seit Ende Dezember halten wir zwar nur jeweils 50 Prozent einer neutralen Aktienquote, dies ist aber auf das übergeordnete quantitative Wertsicherungssignal und nicht auf die Qualität der Einzelaktien zurückzuführen. Bis September 2018 stand der Kurs unter Druck, vor allem wegen der Verschuldungsproblematik. Für uns ist der Titel weiter signifikant unterbewertet.

Grafik

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Aktien der Deutschen Post sind aktuell gefragt. Die Österreichische Post und die Deutsche Post DHL haben eine langfristige Kooperation im Bereich Paket vereinbart. Mithilfe der Partnerschaft, die bereits 2019 starten soll, wollen beide Logistikunternehmen weiteres profitables Wachstum schaffen und das Potenzial im grenzüberschreitenden E-Commerce-Geschäft ausschöpfen. Kunden in beiden Ländern sollen von guten Paketzustelldiensten mit kurzen Lieferzeiten für ein- und ausgehende Sendungen profitieren. Wir sind bereits lange investiert. Anleger könnten mit einem limitierten Kauf bei einem Kursniveau von rund 26 Euro einsteigen.

Grafik

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

0 Kommentare zu "Musterdepots: ETFs könnten für Anleger interessant werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.