Musterdepots EZB legt vor, Fed muss folgen

Georgios Kokologiannis ist gespannt, wie die Federal Reserve auf das Anleihekaufprogramm der EZB reagieren wird. Im Mittelpunkt steht dabei der US-Leitzins. Experten rechnen im Spätsommer mit einer Anhebung.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Alle Augen richten sich derzeit auf die Europäische Zentralbank (EZB) und ihre ultralockere Geldpolitik. Unmittelbar nach der Ankündigung von Staats- und Firmenanleihekäufen stieg der Dax am Donnerstag auf ein neues Rekordhoch, der Euro fiel dagegen weiter zurück.

Interessant bleibt nun aber auch, wie die US-Notenbank Fed weiter vorgehen wird. Die Experten sind sich darüber uneins: IWF-Chefin Christine Lagarde sagte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass sie mit einer ersten Zinserhöhung bereits im Sommer rechnet. Es zeige, dass sich die US-Wirtschaft weiter erhole und an Stärke gewinne. Negative Begleiterscheinungen schließt sie zwar nicht aus, hält sie zugleich aber für relativ gering.

Die Investmentbank Goldman Sachs geht dagegen davon aus, dass die Fed mindestens bis September warten wird. „Der starke Dollar könnte sogar ein Grund werden, um die Zinsanhebung weiter zu verschieben“, sagte Chefaktienstratege Peter Oppenheimer kürzlich im Handelsblatt-Interview. 

Auch ich bin gespannt, wie lange Fed-Chefin Janet Yellen eine starke heimische Währung hinnehmen wird. Sollte sich die erste Zinserhöhung nach hinten verschieben, käme das den Aktienanlegern entgegen. Übrigens auch in Europa. Denn sobald sich in den USA die Windrichtung ändert, müssten die Märkte sicherlich auch hierzulande Abstriche machen – egal wie viel Geld die EZB in die Märkte pumpt.

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4 Kommentare zu "Musterdepots: EZB legt vor, Fed muss folgen"

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  • Die 10.800 sind nah, Herr Redakteur. Das könnte schmerzhaft werden. Gut, ist bei Ihnen ja nur virtuelles Geld.

  • "hält sie zugleich aber für relativ gering."

    Also wenn ich überlege, ob ich EU-Notenbanken oder den USA Geld leihen würde, müsste ich nicht so lange überlegen. Der Euro wird nicht wertvoller, die Zinsen in den USA höher, ob die Europäer ohne Katastrophen aus den Krisen kommen wird unwahrscheinlicher... Genauso wie ich werden vielleicht auch andere denken, wenn die USA die Zinsen hebt. ;)

  • EZB legt vor, Fed muss folgen

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    USA ist nicht so unvernünftig wie Europa !!!

    Obwohl noch im Jahr 2015...

    der Amerikaner für einen US-Dollar gleich 1,10 Euro

    bekommen wird...wird dieses Europas Wirtschaft

    nicht ankurbeln !!!




  • Der Euro ist jetzt mit 1,13 so hoch bewertet,wie Anfang Mai 2003.Damals,der ungerechte Irakkrieg 2003 war gerade beendet,verkauften viele Anleger den Dollar und kauften dafür den Euro.Der Grund war simpel:Die Anleger wollten die Amerikaner für den ungerechten Krieg im Irak bestrafen.Vor allem Anleger aus Europa,dem Nahen Osten und Russland handeln nach dieser Devise.Nun- das ist längst vergessen.Jetzt zählen wieder Fakten.Der Euro wird weiter verlieren.

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