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Musterdepots Gehört Gold ins Portfolio?

Wenn Donald Trumps unberechenbare Politik den Aktienbörsen weiter zusetzt, könnte dies dem Goldpreis nützen, meint Depotstratege Sönke Niefünd. Und das ist nicht der einzige Grund, der für das Edelmetall spricht.
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Sönke Niefünd
Sönke Niefünd

Sönke Niefünd

Je unruhiger es an den Börsen zugeht, umso größer wird offenbar die Sehnsucht der Anleger nach der ältesten Währung der Welt. Wir sind mit ungefähr 4,3 Prozent vom Portfolio in Gold investiert. Wir empfehlen, fünf bis zehn Prozent des Vermögens in Gold zu investieren, entweder physisch in Form von Barren und Münzen oder über Fonds. Letzteres haben wir in unserem Portfolio.

Der Goldpreis ist zunächst am Widerstand von 1.220 Dollar je Feinunze gescheitert. Sollte sich der Dollar weiter abschwächen, ist ein Goldkurs über 1.250 möglich. Unsere Goldposition ist insgesamt mit 4,1 Prozent im Minus. Dennoch halten wir an dieser Position fest.

Sollten die Aktienmärkte durch die radikale und unberechenbare Politik vom neuen US-Präsidenten Trump fallen und in Bedrängnis kommen, könnte dies den Goldpreis wieder steigen lassen. Denn die Vergangenheit zeigt: Je größer die Lücke zwischen Wahlversprechen und Realität, desto besser für Gold. Sollte der US-Präsident also enttäuschen, könnte Gold an Glanz gewinnen.

Wir sehen Gold grundsätzlich als ein beruhigendes Element für ein Portfolio an und mit geringer Korrelation zu den anderen Assetklassen. Unsere Erwartung für den Goldpreis ist, dass dieser uns gegen unvorhersehbare Ereignisse absichert und eine mittelfristige Entwicklung im Bereich 1.350 bis 1.500 Dollar liegen dürfte.

Von fallenden Aktienkursen profitieren
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1 Kommentar zu "Musterdepots: Gehört Gold ins Portfolio?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @Gold ins Portfolio

    Anläßlich seiner Taufe erhielt unser Sohn von seiner Patentante einen Mini-Barren Gold (10 g) mit Stempel der Degussa. Das war der Beginn von 4 Jahrzehnten des Sammelns von 10 g-Barren. Die erworbenen 10g-Barren aufaddiert, besitzt unser Sohn heute fast 1 kg Gold.

    Ob das nun ein "beruhigendes Element" ist? Ich glaube eher nicht. Unser Sohn fürchtet trotz seines Goldschatzes politische Umwälzungen wie die Wahl von Donald Trump. Er hat wie jeder andere Angst um seinen Arbeitsplatz. Und bei dem Ärger mit seiner Freundin hilft ihm der Goldschatz auch nicht.

    Und was ist mit der Absicherung eines Aktiendepots? Dass Gold und Aktien negativ korrelliert sind, wird niemand ernsthaft behaupten wollen. Und kommt es zu einem wirklichen crash, werden alle Anlageklassen verkauft.

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