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Musterdepots Hinterher ist man immer schlauer

Die ausgebliebene Zinswende verunsichert die Märkte. Es war nicht das erste Zögern der Fed, weiß Daniel Hupfer. Und Hausse-Skeptiker Georgios Kokologiannis profitiert von seinen Erinnerungen an schlechtere Zeiten.
27.09.2015 - 17:11 Uhr
Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Seit dem sich Ben Bernanke im Mai 2013 erstmals über ein mögliches Ende der ultra-expansiven US-Geldpolitik ausließ, hat dieses Thema die Kapitalmärkte nicht mehr losgelassen. Im Sommer 2013 sorgte die von der US-Notenbank ausgelöste Verunsicherung für das „taper tantrum“: einen temporären und starken Renditeanstieg, von dem nicht nur US-Staatsanleihen, sondern vor allem die Rentenmärkte in einigen Schwellenländern stark betroffen waren.

Der damalige Fed-Präsident Bernanke deutete damals in einer Befragung vor dem US-Kongress erstmals an, dass die US-Notenbank ihr Anleiheaufkaufprogramm bald reduzieren könne, wenn die Notenbank davon überzeugt sei, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung verfestige. Die Rendite für zehnjährige US-Treasuries, die Anfang Mai 2013 noch bei rund 1,6 Prozent lag, stieg bis Anfang September 2013 auf fast drei Prozent an. Dies lag insbesondere daran, dass Anleger vermuteten, dass ein Ende des sogenannten „Quantitative Easing“-Programms, auch QE-Pgogramm genannt, auch sehr schnell erste Zinserhöhungen nach sich ziehen könnte.

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