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Musterdepots Hochriskanter Markt oder Einstiegschance?

Seit Jahresanfang müssen die chinesischen Aktienmärkte teils heftige Verluste verbuchen. Mancher Vermögensverwalter sieht darin aber keine Anzeichen für eine Rezession, sondern eine Chance für Anleger. Zu Recht?
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Frankfurt Nach den massiven Kursverlusten der vergangenen Monate am chinesischen Aktienmarkt raten mittlerweile immer mehr Investmenthäuser zum Einstieg. Hintergrund: Über ein Drittel seines Wertes hat der Leitindex Shanghai Stock Exchange Composite seit dem vergangenen Sommer eingebüßt – knapp die Hälfte davon allein seit dem Jahreswechsel.

Die Marktschwäche werde eher von der vorherrschenden Stimmung als von Fundamentaldaten getrieben, heißt es derzeit etwa beim Vermögensverwalter Baring Asset Management. Doch obwohl China derzeit zweifellos eine wirtschaftliche Verlangsamung erfahre, bedeute dies nicht den Übergang in eine Rezession. Vielmehr sei man bei Barings der Auffassung, dass China trotz der pessimistischen Marktstimmung günstig bewertet sei.

Das sehe ich anders: Hauptproblem ist die zweifelhafte Glaubwürdigkeit der offiziell gemeldeten Konjunktur- aber auch Unternehmenszahlen. Und an diesem systemimmanenten Problem einer Planwirtschaft wird sich so schnell nichts ändern.

Wegen der damit verbundenen dauerhaften Unsicherheit bleibt die Entwicklung an den Börsen der Volksrepublik unberechenbar. Ich lasse daher weiterhin die Finger von solchen hochriskanten Märkten, die sich höchstens als rein spekulative Depotbeimischung eignen. Das Handelsblatt-Musterdepot konzentriert sich weiterhin auf die Aktienbörsen in Europa und den USA.

Mieses Geschäftsklima in Deutschland
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