Musterdepots Inflation ist nicht zu hoch

Auch wenn die Inflation im Euro-Raum in den Augen vieler Anleger nicht stark genug gefallen ist, um auf neue Geldspritzen zu hoffen, ist Alexander Kovalenko überzeugt, dass die EZB mittelfristig Maßnahmen ergreifen wird.
Update: 31.08.2014 - 09:33 Uhr Kommentieren
Alexander Kovalenko

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Laut dem Europäischen Statistikamt ist die Inflationsrate in der Eurozone im August auf 0,3 Prozent weiter gesunken. Im Juli lag sie noch bei 0,4 Prozent. Vor allem die deutlich gefallenen Energiekosten sind für den niedrigsten Stand seit Oktober 2009 verantwortlich.

Wenn man die Energiekosten ausklammert, würde die Teuerungsrate bei etwa 0,6 Prozent liegen. In Deutschland betrug die Inflation 0,8 Prozent was deutlich über dem Eurozone-Durchschnitt liegt. In Spanien sind die Preise dagegen um 0,5 Prozent gefallen. Die präsentierten Zahlen liegen deutlich unter der Inflationszielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von etwa zwei Prozent pro Jahr.

Auch der europäische Arbeitsmarkt kann sich nicht wirklich erholen. Vor allem in südeuropäischen Ländern bleibt die Zahl der Arbeitslosen dramatisch: In Spanien sind circa 25 Prozent ohne Arbeit, in Griechenland sind es über 27 Prozent. Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren sehen die Statistiken noch katastrophaler aus. Die mickrige offizielle Inflationsrate zusammen mit dem schwierigen Arbeitsmarkt machen weitere Maßnahmen seitens der EZB immer wahrscheinlicher.

Beim „USD-Opportunities“-wikifolio von Christoph Breetz hat der Portfoliomanager durch eine Reihe von Verkäufen den Cash-Bestand von rund 30 Prozent aufgebaut und somit den Unsicherheiten um die Ostukraine einen Tribut geleistet. Bei den erwähnten Veräußerungen wurden Gewinne zwischen 8 Prozent und 58 Prozent realisiert.

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