Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Musterdepots Eine unangemessene Freude

Seite 3 von 3:
Investoren sollten Risiken reduzieren
Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Die Kursausschläge an den Börsen werden demnächst deutlich zunehmen. Davor warnen jetzt Strategen der Man Group. Die europäische Politik sei wieder auf die Bühne getreten und die Zentralbanken hätten begonnen, schwer kalkulierbar zu handeln, schreiben Experten des Hedge-Fonds-Giganten in einer aktuellen Studie.

 Die jüngsten Marktbewegungen seien entsprechend volatil gewesen. Doch das sei nur ein Vorgeschmack auf das künftige Umfeld. Hintergrund: Nachdem der europäische Aktienmarkt im Januar zunächst um fast fünf Prozent gefallen war, setzte ab Mitte des Monats eine bis heute anhaltende Aktienrally ein. Investoren sollten nach Einschätzung der Profis ihre Risiken reduzieren – auch wenn das geldpolitische Lockerungsprogramm dazu führen könnte, dass die Kurse zunächst weiter kletterten.

Ich schließe mich der Einschätzung an. Ein Grund: Nachdem sich ab Oktober die EZB-Pläne zur neusten Marktmanipulation konkretisierten, hat sich allein der Börsenwert der sechshundert größten Unternehmen in Europa bis heute um über 1,2 Billionen Euro aufgebläht.

Schon das übersteigt die gesamte Liquidität, die EZB-Chef Mario Draghi bis September 2016 zusätzlich in das Finanzsystem pumpen will. Und das obwohl das angekündigte Wertpapierkaufprogramm zum einen erst im kommenden Monat startet - und zum anderen in erster Linie auf die Anleihemärkte abzielt.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Finance Briefing
Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Musterdepots: Eine unangemessene Freude"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote