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Musterdepots Knackt der Dax die 200-Tage-Linie, ist die Baisse vorerst beendet

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Experte Ulf Sommer schaut auf ein Signal für Investoren.
1 Kommentar

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Der Dax ist nach seinem jüngsten Anstieg an seine 200-Tage-Linie gestoßen, dem Kursdurchschnitt der vergangenen 200 Handelstage. Das gelang vor zwei Wochen kurzzeitig schon einmal, doch schon tags darauf fiel der Dax – und an den Folgetagen um knapp 500 Punkte. Üblicherweise gelingt der Sprung über solch eine markante Linie selten im ersten Anlauf. Fällt der Dax in den nächsten Tagen nicht wieder zurück, ist zumindest aus Sicht der Charttechniker die Baisse vorläufig beendet. Das wäre ein starkes Signal für viele Investoren – und damit auch für die Aktienkurse.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Wenn es der Mensch oft noch nicht einmal schafft, das Wetter von morgen verlässlich vorauszusagen, wie soll er dann in der Lage sein, kurzfristige Börsenprognosen seriös und zuverlässig aufzustellen? Die Antwort ist: gar nicht. Dennoch versuchen viele, die Börsenentwicklung der nächsten Wochen vorherzusagen. Wir halten uns zurück, kurzfristige Prognosen aufzustellen. Mit dem Wissen um eine historisch erfolgreiche, auf fundamentalen Daten basierende Anlagestrategie kann man lernen, langfristig zu investieren, Marktschwankungen zu akzeptieren und sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Auch wenn die Probeabstimmungen zu Ausstiegsalternativen im britischen Parlament aktuell eher belustigend wirken – über ein unkontrolliertes Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union dürften die Kapitalmärkte „not amused“ sein. Und das realistische Risiko eines No-Deal-Brexits rückt tatsächlich von Tag zu Tag näher und gemahnt Investoren zur Vorsicht. Noch ist die Börsenstimmung aber gut. Seit dem Jahresbeginn 2019 erreicht unser Privatbank-Depot bei einer Aktienquote von etwa 49,1 Prozent eine Wertentwicklung von plua 7,03 Prozent.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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1 Kommentar zu "Musterdepots: Knackt der Dax die 200-Tage-Linie, ist die Baisse vorerst beendet"

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  • Sehr geehrter Herr Dr. Sommer,

    so,so. Der Bärenmarkt ist nun vorbei. Lassen Sie uns ein wenig rechnen. Das DAX-low lag bei rund 10 200 Punkten. Und bei rund 11 700 Punkten war dann das Ende des Bärenmarktes erreicht.

    Dazwischen lagen rund 1 500 Punkte. In den Augen unser hochmögenden Charttechniker galten sie als Bärenmarktrally, bei der man besser nicht investiert. 1 500 Punkte einfach liegen lassen? Verstehen Sie jetzt, warum ich von den Ratschlägen der Charttechniker nichts halte?

    Ja was denn dann? Wie wäre es mit etwas gesundem Menschenverstand? Dass man einfach einmal auf den newsflow achtet, der von den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen beinahe täglich zu uns dringt? Und vielleicht sogar den Mumm hat, eine eigene Entscheidung zu treffen?