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Musterdepots Konsumieren für die Investoren

Die Verbraucher sind bester Stimmung und auch Aktionären kommt ihre Konsumlust zugute, glaubt unser Autor Daniel Hupfer. Er setzt weiterhin stark auf Dax-Papiere. Alexander Kovalenko wurde dagegen in Spanien fündig.
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Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Derzeit stehen alle Zeichen auf grün für den deutschen Konsum: Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldete, dass die Stimmung unter den deutschen Verbrauchern auf den höchsten Wert seit Oktober 2001 angestiegen ist. Die Situation am Arbeitsmarkt hellt sich bereits seit längerer Zeit Monat für Monat auf. Zudem liegt die Teuerungsrate in Deutschland niedrig und die Gewerkschaften erreichen höhere Lohnabschlüsse, so dass die durchschnittlichen Realeinkommen der Verbraucher steigen.

Selbst der unter Ökonomen umstrittene Mindestlohn trägt zunächst dazu bei, dass das allgemeine Einkommensniveau weiter ansteigt. Und angesichts des Kapitalmarktumfeldes, in dem Zinsanlagen immer geringer rentieren, nimmt auch die Neigung der Verbraucher ab, Geld auf die hohe Kante zu legen. Dies alles spricht für einen starken privaten Verbrauch, zumal bei allen hier aufgeführten Faktoren abzusehen ist, dass die positive Dynamik in den kommenden Monaten anhalten wird.

Daher hat der Konsum das Potenzial, in diesem Jahr zum stärksten Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft zu werden. Wir halten in unserem Privatbank-Depot derzeit etwa 22 Prozent an deutschen Aktien und haben diese Quote zuletzt nochmal erhöht. Die jüngsten Zukäufe Bertrand und Freenet haben sich dabei seit dem Kauf leicht unterdurchschnittlich im Vergleich zum Dax entwickelt. Insgesamt liegen wir mit unseren deutschen Titeln allerdings sehr gut, da die Aktien von BASF und Volkswagen mittlerweile über 30 Prozent seit Jahresanfang im Plus sind.

Finance Briefing
Südeuropa bleibt attraktiv
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