Musterdepots Mit Europa Kasse machen

Zölle schützen nicht nur Unternehmen. Sie können auch Anleger-Portfolios beflügeln. Zum Beispiel das von Daniel Hupfer. Seine Thyssen-Krupp-Aktien steigen, weil die EU Strafzölle auf chinesischen Stahl eingeführt hat.
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Daniel Hupfer

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Die Aktien von Thyssen-Krupp konnten am Freitag vergangener Woche einen Kurssprung verzeichnen. Mit der Nachricht, dass die EU Strafzölle auf Edelflachstahl aus China und Taiwan plant, legten die Aktien gut 3,4 Prozent an Wert zu. Die Europäische Union begründet diesen Schritt mit Preisdumping von entsprechendem Stahl aus diesen Ländern.

Die Zölle sollen im Laufe des März in Kraft treten und etwa 25 Prozent für chinesische und 12 Prozent für taiwanesische Produkte betragen. Die europäische Stahlindustrie hatte im Mai 2014 eine entsprechende Dumping-Klage auf den Weg gebracht.

Neben Thyssen-Krupp profitierten vor allem die größten europäischen Edelstahlhersteller Outokumpu und Aperam. Unsere Position in Thyssen-Krupp-Aktien ist seit Kauf fast 20 Prozent im Plus, so dass wir über Gewinnmitnahmen nachdenken.

Wir halten die Aktie bei knapp 25,- Euro und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22,6 für fair bewertet. Die zuletzt vorgelegten Ergebnisse für das abgelaufene Quartal waren unseres Erachtens stark. Allerdings schaffte es der Konzern trotz der guten Ergebnisse nicht, die Eigenkapitalausstattung zu verbessern.

So fiel die Quote zuletzt auf 8 Prozent. Auch der Verschuldungsgrad ist weiter angestiegen und liegt bei etwa 145 Prozent. Auch wenn der CFO eine Kapitalerhöhung ausgeschlossen hat, scheint uns ein derartiger Schritt im aktuellen Umfeld eine nicht unwahrscheinliche Option.

Die EZB schreibt Geschichte
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