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Musterdepots Mit Zertifikaten gegen Rückschläge wappnen

Das Tempo an den Börsen nimmt ab. Um dennoch Renditen zu erzielen, nutzen die Autoren unterschiedliche Strategien. Georgios Kokologiannis nutzt Zertifikate, Alexander Kovalenko hat den europäischen Automarkt im Blick.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Anfang der Woche habe ich in spezielle Anlageprodukte investiert, die sich tendenziell entgegengesetzt zum Dax entwickeln (WKN: CZ82B8). Sollten die Aktienmärkte vorerst weiter zulegen, werde ich den Bestand an diesen Reverse-Bonuszertifikaten nach und nach aufstocken. Damit wappne ich mein Portfolio dagegen, dass die aktuelle Börsenrally allmählich ausläuft. Je höher der Index steigt, desto größer auch das Potenzial für Rückschläge.

Wichtig: Diese Zertifikate dienen lediglich als Ergänzung des bisherigen Musterdepots. Nur in Kombination mit den anderen Anlagebausteinen passen die Reverse-Papiere zu meiner auf Verlustvermeidung ausgerichteten Strategie. Denn sie erzielen zwar einen Ertrag von zehn Prozent solange der deutsche Leitindex bis Mitte Dezember nie auf 10.750 Punkte klettert. Das entspricht umgerechnet einer jährlichen Rendite von über 13 Prozent. Klettert der Dax allerdings über die Barriere, wird die Position für sich betrachtet zum Verlustbringer.

Konkret: Ab einem Dax-Anstieg über 10.750 Punkte wird der Zugewinn des Börsenbarometers in leicht überproportionale Verluste des Zertifikats umgewandelt. Legt der Dax bis zum Laufzeitende beispielsweise um rund 13 Prozent zu auf 10.800 Zähler, dann sinkt der Wert dieses Zertifikats um knapp 17 Prozent. Das überproportionale Minus ist der Preis dafür, dass bei diesem speziellen „Short“-Produkt erst oberhalb von 10.750 überhaupt Verluste anfallen.

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1 Kommentar zu "Musterdepots: Mit Zertifikaten gegen Rückschläge wappnen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Bei der angegebenen WKN handelt es sich um ein Discount Zertifikat auf den EStoxx50. Passt nicht zur Beschreibung im Text. Hat sich hier ein Zahlendreher eingeschlichen? Wenn ja, bitte ich um Richtigstellung. Danke.