Musterdepots Nischenmärkte im Blick

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Sönke Niefünd will sich 2018 mit dem Privatbank-Depot bei Anleihen auf Nischenmärkte konzentrieren.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Die Börsen laufen weiter nach oben. Relevante Unternehmensnachrichten fehlen, doch die Weltkonjunktur läuft gut. Davon profitieren die vielen exportstarken Unternehmen, wie sie sich mit den vielen Industriekonzernen ganz besonders im Dax zahlreich wiederfinden. Das erste Quartal gilt traditionell als starke Phase für Aktien, weil Investoren üblicherweise ihre Bargeldquoten verringern und renditeträchtige Alternativen suchen. Das gilt erst recht in zinslosen Zeiten wie 2018. Wir folgen dem Kursdrang nach oben und bleiben so lange investiert, bis der Trend kippt.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social Trading“-Musterdepot baut auf eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten Wikifolio-Zertifikaten der innovativen Plattform Wikifolio. Die Einzeltitelauswahl basiert auf einem Value-geprägten Investmentprozess. Bei der Selektion der Wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen Manager unter die Lupe und versuchen, eine bestimmte Diversifikation auf der Strategie-ebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet, transaktionsarm und sieht eine in der Regel hohe Investitionsquote vor.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Wir konzentrieren uns 2018 auf Nischenmärkte im Anleihemarkt. Das sind Nachranganleihen, die von besseren Fundamentaldaten profitieren sollten. Auch dem High-Yield-Segment in der Euro-Zone kommt es zugute, dass die Unternehmen besser aufgestellt sind. Zudem sind wir in Wandelanleihen investiert, die praktisch Aktien und Anleihen in einem sind und ein geringeres Rückschlagrisiko als ein Aktieninvestment aufweisen. Hier können Anleger noch auskömmliche Renditen erwirtschaften. Trotzdem bedarf es eines aufmerksamen Anlegers, um bei Schwankungen gegebenenfalls zu handeln.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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