Musterdepots Potenzial für die Rheinmetall-Aktie

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit dem Allianz-Papier.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Gut 15 Prozent abwärts ging es in den letzten drei Monaten für Rheinmetall – nachdem es zuvor lange Zeit gut gelaufen war. Die französische Großbank Société Générale hält an ihrer Kaufempfehlung und dem Kursziel von 130 Euro fest. Das Potenzial liegt demnach bei fast 50 Prozent. Die Aktie werde für negative Nachrichten aus der Autoindustrie über Gebühr abgestraft. Gleichzeitig würden jedoch die mittel- bis langfristig guten Aussichten für das Rüstungsgeschäft vernachlässigt. Der Industriekonzern bestreitet die Hälfte seines Geschäfts mit Rüstung, die andere als Autozulieferer.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit sowie der Ausschluss der Emotionen bei den Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, welches von uns diskretionär nicht „überstimmt“ werden darf. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund strikter fundamentaler Kriterien. Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Der Allianz-Konzern wird künftig dem Partnerprogramm der Olympischen Spiele beitreten, auch um sich über die digitalen und sozialen Kanäle des IOC neue Kunden und Absatzmärkte zu erschließen. Zu unserer nachhaltigen Anlagephilosophie einer „ruhigen Hand“ passt diese seit eineinhalb Jahren im Privatbank-Depot enthaltene Aktie, die seit dem Jahrestiefstand im Juni mehr als zehn Prozent gestiegen ist. Seit unserem Kauf im Februar 2017 beträgt der Kursgewinn sogar 15,6 Prozent. Zudem haben wir in diesem Zeitraum zweimal eine Dividende von insgesamt 15,60 Euro erhalten. Mit einem durchschnittlichen ESG-Wert von 93,73 (von 100) Punkten gehört Allianz weltweit zu den unter Nachhaltigkeitsaspekten am höchsten bewerteten Unternehmen.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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