Musterdepots „Rheinmetall bleibt eine starke Halteposition“

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Sönke Niefünd beschäftigt sich mit nachrangigen Anleihen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Die Rheinmetall-Aktie eilt von Rekord zu Rekord – und doch findet sich der Titel nie unter den Topgewinnern im MDax. Der Kurs steigt langsam, aber stetig. Kursbewegungen von mehr als einem Prozent pro Tag sind selten. Fundamental läuft es bei dem Mischkonzern gut: Als Rüstungsspezialist profitiert Rheinmetall von höheren Ausgaben fast aller Staaten für das Militär und als Automobilzulieferer von der größeren Nachfrage nach Technik für umweltfreundlichere Mobilität. Die Düsseldorfer sind in der Elektromobilität stark engagiert. Die Aktie bleibt eine starke Halteposition.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Bei der Struktur der Finanzanlagen in Deutschland ist die Gewichtung zugunsten der Posten „Bargeld und Einlagen“ und „Lebens- und Rentenversicherungen“ stark verschoben. Dabei sind diese Anlagegruppen derzeit extrem renditeschwach. Zudem gehört die deutsche Bevölkerung zu den ältesten Gesellschaften weltweit. Dies führt dazu, dass die reale Höhe der staatlichen Rente unausweichlich sinken wird. Da die niedrigen Zinsen im Euro-Raum erst mal Status quo bleiben, wäre es ratsam, mindestens einen Teil des Vermögens in Aktien zu halten.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Wir sind schon sehr lange im Fonds GAM Star Credit Opportunities investiert. Dieser kauft primär nachrangige Anleihen von Unternehmen mit anlagewürdiger Bonität (Investment Grade). Denn die Historie zeigt, dass solche Firmen nur äußerst selten zahlungsunfähig geworden sind, wodurch auch die Gefahr eines Ausfalls ihrer höher verzinslichen nachrangigen Anleihen beschränkt ist. Mit dieser Strategie setzen wir auf die Erwirtschaftung beständiger, hoher Zinserträge von mehr als fünf Prozent. Die meisten Anleihen werden bis zum Ende der Laufzeit gehalten.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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