Musterdepots Rohstoffe für Zukunftstechnologien

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Niefünd befasst sich mit dem „Megatrend Elektromobilität“.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Depotcheck: Erfolgreichste Aktie im Dax 30 auf Sicht von zwölf Monaten ist mit einem Kursgewinn von 130 Prozent die Deutsche Lufthansa. Die Erträge steigen angesichts höherer Ticketpreise und niedriger Kerosinkosten, auch infolge des billigen Dollars, rasant. Gemessen am Unternehmensgewinn ist Lufthansa auch nach dem kräftigen Kursanstieg mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut sechs noch sehr preiswert. Das war die größte Motivation für unseren Kauf, obwohl der Kurs bereits stark gestiegen ist. Wir folgen dem Trend nach oben und halten an der günstigen Aktie fest.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Ein weiteres Indiz für das prozyklische Verhalten vieler Anleger stellt in den letzten Monaten eine hohe Nachfrage nach währungsgesicherten ETFs dar. In der Regel denken allerdings die Investoren an derartige Absicherungen erst dann, wenn die großen Kursverluste bereits realisiert sind. Unseres Erachtens lohnt sich eine grundsätzliche Entscheidung für oder gegen eine Absicherung der Wechselkursrisiken, die dann konsequent umgesetzt wird. Somit wird die Gefahr vermieden, den kurz- und mittelfristigen Wechselkursbewegungen, die kaum vorhersehbar sind, hinterherzulaufen.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Wir glauben an den langfristigen Megatrend Elektromobilität, für dessen weltweite Umsetzung Rohstoffe benötigt werden. Daher haben wir eine Position im „Structured Solutions Next Generation Resources Fund“ aufgebaut, deren Kursverlauf sich dem Abwärtstrend nicht entziehen konnte. „Next Generation Rohstoffe“ werden für erneuerbare Technologien, medizinischen Fortschritt und für Produkte im demografischen Wandel benötigt. Der Fonds investiert in Unternehmen, die Rohstoffe für Zukunftstechnologien fördern und beim Abbau nachhaltige Konzepte berücksichtigen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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