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Musterdepots Rohstoffe verraten manchmal mehr über die Wirtschaft als Konjunkturdaten

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Ulf Sommer wundert sich über den Ölpreis.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Der Ölpreis steigt und steigt, seit Jahresbeginn um gut 30 Prozent. Der Rohstoff spiegelt üblicherweise die weltweiten Konjunkturerwartungen gut wider. Daran gemessen hat die Weltwirtschaft ihren Tiefpunkt (bald) erreicht und sollte noch in diesem Jahr wieder durchstarten. Allein die realwirtschaftlichen Daten mahnen zur Vorsicht. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass Indikatoren wie Öl und im Übrigen auch die Börse, die sich ebenfalls seit Jahresbeginn prächtig entwickelt, eher und besser die Zukunft voraussagt, als es Wirtschaftsdaten und Konjunkturforscher vermögen.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit, die Prognosefreiheit sowie der Ausschluss der Emotionen bei den Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, welches von uns diskretionär nicht „überstimmt“ werden darf. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund strikter fundamentaler Kriterien. Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Der Internationale Währungsfonds sieht weiterhin das Risiko einer scharfen Kapitalmarktkorrektur mit dann nachteiligen Auswirkungen weltweit. Ausgelöst werden könnte diese von enttäuschenden Wachstumszahlen, einer unerwartet straffen Geldpolitik, anhaltenden Handelsspannungen oder einem ungeordneten Brexit.
Die genannten Risiken sind nachvollziehbar und weiterhin latent vorhanden, dennoch bleiben die Kapitalmärkte auf dem aktuellen, hohen Niveau. Vermutlich, weil der Aufschwung der letzten Wochen viele Marktteilnehmer überrascht hat, welche jetzt – schon bei geringen Korrekturen – investieren müssen und somit für eine Unterstützung sorgen.
Wie fühlen uns im Musterdepot wohl mit unserer aktuellen Liquiditätsquote von 11,25 Prozent.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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